Betreutes Wohnen

Die Diakoniestation betreut 32 Wohnungen in der Darmsbacher Straße. Vermietet werden die Wohnungen durch die Gemeinde Remchingen.

 

Weitere Informationen

Frau Petra Weichwald
Tel: 07232 / 73 40 91
Dienstag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr

Wohnen mit Service

Die Diakoniestation betreut 32 Wohnungen im Haus Pfinzaue (San-Biagio-Platani-Platz bei der Kulturhalle). Vermietet werden die Wohnungen durch die Gemeinde Remchingen.

 

Weitere Informationen

Frau Christina Griesinger
Tel: 07232 / 3693 -20
Montag, Mittwoch und Freitag von 9 bis 11 Uhr

Haus Brunnhälden

Im Brunnhäldenweg in Nöttingen leben bis zu acht Menschen mit Demenz in einer Wohngemeinschaft. Sie werden rund um die Uhr ambulant versorgt.

 

Weitere Informationen

Frau Edith Huber
Tel: 07232 / 3693 -14

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Unter vielen Wundern beim Bau der Wohngemeinschaft freuten wir uns auch über zahlreiche Spenden- so auch über den Förderbescheid der Deutschen Fernsehlotterie über 290.000€.
Wir danken herzlich dem Deutschen Hilfswerk der ARD Fernsehlotterie.

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Eindrücke von der Wohngemeinschaft für an Demenz erkrankte Menschen in Remchingen-Nöttingen:

Alltag im „Betreuten Wohnen“
– ein Bericht von Petra Weichwald

„Ich brauche einen Termin beim Augenarzt.“
„Kann jemand heute Vormittag noch die Überweisung bei meinem Hausarzt abholen und sie gleich in der Apotheke abgeben? Die sollen mir die Medikamente dann nach Hause liefern.“
„Kannst du Herrn XY beim Zahnarzt abholen?“
„Unter meinem Waschbecken ist es nass, da ist etwas kaputt. Bitte rufen sie in der Verwaltung an, damit der Handwerker schnell kommt.“
„Was ist denn mit Frau XY? Ihr Rolladen ist noch zu.“
„Ich verstehe diesen Brief nicht, muss ich den aufheben?“
„Im Keller hat schon wieder jemand seinen alten Fernseher abgestellt. Warum halten die Leute sich nicht an die Hausordnung?“
„Ich brauche nächste Woche einen Fahrdienst nach Pforzheim.“
„Ich suche eine Wohnung für meine Vater, er möchte nach dem Tod seiner Frau näher bei seinem Sohn wohnen. Er ist noch recht selbstständig, kann aber keine weiten Strecken mehr zu Fuß gehen.“

So oder ähnlich verläuft der Vormittag im Büro des – Betreuten Wohnen – in der Darmsbacher Straße. Zum Glück treten nicht alle genannten Beispiele gleichzeitig auf.

Montag bis Freitag kümmern sich entweder Frau Weichwald oder Frau Seewald-Sengle um die Anliegen der Menschen im „B.W.“. Unterstützt werden sie dabei von den jungen Leute, die ein freiwilliges soziales Jahr in der Diakoniestation absolvieren. Verantwortlich für den gesamten Bereich ist Frau Edith Huber. Alle tun Ihre Arbeit mit viel Herz.

Im wohl ältesten „B.W.“ des Enzkreises wohnen derzeit 33 Personen in 31 Wohnungen der Gemeinde Remchingen. Im Erdgeschoß und im 1. Stock gibt es 1,5 Zi.- und 2 Zi.-Wohnungen mit Einbauküche, Balkon und Keller. Die darüber liegenden Wohnungen gehören nicht zum „B.W.“. Ein Reinigungsservice übernimmt die Treppenhausreinigung und den Winterdienst.

Die langjährige Erfahrung zeigt, dass auch Mieter, die zuvor mehr Wohnfläche zur Verfügung hatten, sich bald an die neue Wohnung gewöhnen. Durch Aussortieren des Hab und Gutes vor dem Umzug und eine gut durchdachte Möblierung können auch kleine Räume gemütlich gestaltet werden.

Leider haben wir keinen Gemeinschaftsraum und die heute übliche Barrierefreiheit ist bedingt durch das Baujahr der Wohnhäuser nicht gegeben.

Dafür kann man im – Betreuten Wohnen – in der Darmsbacher Straße auch mit schmalem Budget zufrieden und eigenständig leben.

„Wohnen mit Service“
– ein Bericht von Christina Griesinger

Die Gemeinde Remchingen erstellte 2011 in der neuen Ortsmitte zwischen Kulturhalle, Altenpflegeheim und Rathausneubau das Haus Pfinzaue mit über 30 seniorengerechten Wohnungen. Ältere, noch rüstige Menschen haben dort die Möglichkeit, ein Wohnen mit Service und entsprechenden Annehmlichkeiten zu genießen, wie z.B. auf Wunsch Mittagessen aus der Küche des Altenpflegeheims, Notruf, Hausmeisterdienste, Konzerte und Veranstaltungen in der Kulturhalle, gute Erreichbarkeit von Ärzten, Apotheke, Einkaufsmöglichkeiten, Bahnhof u.v.m..

Das Haus Pfinzaue verfügt über 32 Wohnungen in unterschiedlichen Größen.

Als idealer Partner für weiteren Service bot sich die in unmittelbarer Nachbarschaft gelegene Diakoniestation an. Schon als die ersten Bewohner einzogen, war eine Ansprechpartnerin der Diakoniestation für die Bewohner in einem im Haus Pfinzaue eingerichteten Büro vor Ort.

Dankbar nahmen und nehmen die Bewohner die Unterstützung an, gilt es doch, in einer neuen Umgebung heimisch zu werden und Hilfen bei sämtlichen Fragen des Alltags zu haben, sei’s, dass der Schlüssel innen steckt, das Telefon gestört ist, oder, oder …

Unterstützt werden die Bewohner durch die Nachbarschaftshilfe der Diakoniestation bei der Haushaltsführung, wie Einkaufs- und Arztfahrten, Frühstücksservice, und durch die Pflegedienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter im Bereich der häuslichen Pflege, bei der Medikamentengabe und vielem mehr.

Der lichtdurchflutete Panoramagang im Haus Pfinzaue ist Treffpunkt und Begegnungsstätte zugleich. Hier feiern die Bewohner gerne ihre Geburtstage, auch Silvester, erleben Events wie Modeschauen mit „diakonieeigenen“ Models, das Herbstfest mit Live-Musik und die Konzerte der Veeh-Harfengruppe in der Adventszeit.

Beim wöchentlichen Pfinzaue-Treff wird gemeinsam geklönt und Karten gespielt. Auch für die körperliche Fitness ist gesorgt. So trifft sich die Gymnastikgruppe donnerstags im Panoramagang, im Sommer auch gerne draußen beim Fitnessgerät.

Zur Entspannung wird die gut bestückte Bücherecke auch von Nicht-Bewohnern rege in Anspruch genommen.

Selbstredend nehmen etliche Bewohner gerne die wöchentliche Einladung der Diakoniestation zum Treffpunkt B bei Kaffee und Kuchen oder am 24.12. zur gemeinsamen Weihnachtsfeier an.

So leistet die Diakoniestation einen wesentlichen Beitrag zur Alltagsbewältigung der Bewohner von Haus Pfinzaue.