Unsere Leistungen und Angebote

Wenn Sie wegen Ihres Alters oder einer Krankheit Unterstützung in alltäglichen Dingen des Lebens benötigen, bekommen Sie bei der Nachbarschaftshilfe schnelle und unbürokratische Hilfe

  • unterstützende Angebote im Haushalt
  • Entlastungsleistungen
  • stundenweise Verhinderungspflege
  • Begleitung zum Arzt oder bei Spaziergängen
  • Angebote für Menschen mit Demenz

Für weitere Informationen kontaktieren Sie gerne:

Frau Edith Huber
Tel: 07232 / 3693 -14
Email: edith.huber@diakonie-remchingen.de

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Ein Interview mit Edith Huber zum Thema Nachbarschaftshilfe:

Wie aus einer Idee ein nicht mehr wegzudenkendes Angebot wurde

Die Nachbarschaftshilfe der Diakoniestation gibt es jetzt bereits seit 1991. Angefangen mit nur wenigen Mitarbeiterinnen, die damals hauptsächlich aus den Frauenkreisen der einzelnen Kirchengemeinden kamen, hat sie sich in den letzten 25 Jahren zu einer festen Säule der diakonischen Arbeit in Remchingen entwickelt.

Hierzu stand Edith Huber, Einsatzleiterin der Nachbarschaftshilfe und des Demenzbereiches, Rede und Antwort.

Erzählen Sie uns bitte, seit wann Sie bei der Diakoniestation sind und wie es dazu kam, dass Sie die NBH aufgebaut haben?

Alles begann mit unserem Umzug nach Wilferdingen im Jahr 1989. Unsere Kinder waren schon in der Schule und so habe ich bei der Kirchengemeinde signalisiert, dass ich mich gerne stundenweise einbringen würde. Ein Jahr später hat der Evangelische Kirchengemeinderat Wilferdingen in einer Sitzung beschlossen, eine Nachbarschaftshilfe für ganz Remchingen einzurichten. Bis zur Neugründung der Diakoniestation Remchingen hat dann die Evangelische Kirchengemeinde Wilferdingen die Trägerschaft dafür übernommen. Nach einem Gespräch mit dem damalige Kirchenältesten (meinem jetzigen Chef) Karl-Heinz Stengel entschlossen wir, dass das die Chance wäre meine Gaben in das Gemeindeleben einzubringen.

Was, glauben Sie, ist die Stärke der Nachbarschaftshilfe?

Die größte Stärke sind sicherlich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jeder bringt sich mit seinen unterschiedlichsten Begabungen ein und ihr Engagement geht oftmals über den normalen Einsatz hinaus.

Wie würden sie die Tätigkeiten der Nachbarschaftshilfe beschreiben? Was gehört alles dazu?

Im Mittelpunkt steht bei unseren Einsätzen immer der individuelle Mensch mit seinen Bedürfnissen. Wir unterstützen ältere und/oder kranke Menschen in Haushaltstätigkeiten. Da gibt es immer viele Dinge zu tun. Mal wird gesaugt, die Toilette geputzt oder abgestaubt. Ab und zu ist ein Einkauf  notwendig, die Wäsche muss versorgt werden oder es wird gemeinsam gekocht. Klassisches Reinigungspersonal haben wir allerdings nicht zu vermitteln. Vermehrt wurden wir in den letzten Jahren mit stundenweise Verhinderungspflege und Betreuung der pflegebedürftigen Menschen beauftragt. Bei diesen Einsätzen geht es schwerpunktmäßig um psychosoziale Betreuung, die Begleitung bei Spaziergängen, musikalische Arbeit mit an Demenz erkrankten Menschen oder einfach auch nur um das „da sein“, damit sich Angehörige eine Ruhepause gönnen können. Immer mal wieder, wenn die Anfrage kommt und wir geeignete Mitarbeiterinnen haben, sind wir auch bei behinderten Kindern im Einsatz.

Wie groß ist ihr Team und wie wird es organisiert?

Unser Team in der Nachbarschaftshilfe besteht zurzeit aus 85 Frauen und 5 Männern. Bei Bedarf wenden sich die Kunden an uns und wir führen zunächst einmal ein Erstgespräch betreffend der Wünsche des Kunden und der Abrechungsmodalitäten. Erst dann kann eine entsprechende Mitarbeiterin ausgesucht und den Kunden vorgestellt werden und die Einsätze können nach Absprache stattfinden.

Was sind für Sie die Stärken der Diakoniestation Remchingen?

Auch hier würde ich sagen, dass die Menschen die größte Stärke sind. Der Weitblick und die Kompetenz unseres Vorstandes, der Zusammenhalt und auch das Engagement der Mitarbeiter sowie des Leitungsteams hat in den vergangenen Jahren sehr viel möglich gemacht. Wir sind unserem Schöpfer, dessen Liebe wir immer wieder spüren dürfen, in allen Dingen dankbar. Immer wieder geschehen kleine oder auch große Wunder.

Welche persönlichen Ziele haben Sie für die Nachbarschaftshilfe in den kommenden Jahren?

Dass wir uns weiterhin auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kunden einstellen können und unser Engagement dazu beiträgt, dass sie so lange wie möglich in ihrem Zuhause versorgt werden können. Dafür benötigen wir aber auch immer wieder Unterstützung. Zwar sind die kommenden Einsätze nicht immer vorhersehbar, manchmal habe ich zu viele, manchmal zu wenige Mitarbeiterinnen. Daher freue ich mich über Jeden, der sich auf so eine Unsicherheit einstellen kann und trotzdem motiviert ist, bei uns mitzumachen!