Unsere Angebote und Leistungen

In unserem Team arbeiten fachlich qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ziel unseres Dienstes ist es, kranken, alten und behinderten Menschen in ihrem gewohnten häuslichen Umfeld eine individuelle, fachgerechte und umfassende Hilfe anzubieten. Besonderen Wert legen wir auf die gute und kooperative Zusammenarbeit mit Patienten und deren Angehörigen unter Berücksichtigung von speziellen Gegebenheiten im Pflegehaus.

Unsere Leistungen:

  • Behandlungspflege nach ärztlicher Verordnung
  • alle Leistungen aus dem Spektrum der gesetzl. Pflegeversicherung: Grundpflege, Betreuung, Hauswirtschaft
  • Pflege & Haushaltshilfe nach Krankenhausaufenthalt
  • Palliativpflege – in enger Zusammenarbeit mit dem SAPV-Team Pforzheim
  • Beratungsbesuch bei Geldleistungen aus der Pflegeversicherung
  • 24-Stunden-Rufbereitschaft in pflegerischen Notfällen
  • Schulung und Beratung für pflegende Angehörige
  • Wundmanagement – in Kooperation mit „Sabine’s Wundmobil“

Weitere Informationen:
Frau Britta Rawer
Tel. 07232 – 36 93 – 13

Frau Annette Oeder
Tel. 07232 – 36 93 – 18

Britta Rawer – Pflegedienstleitung Alten- und Krankenpflege – zu Ihrer Arbeit:

Die Ursprünge der Alten- und Krankenpflege gehen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Mit der Gründung der Diakoniestation Remchingen 1993 wurden die „Krankenschwestern“, die in der Anstellung der Evangelischen Kirchengemeinden standen, in die Diakoniestation Remchingen übernommen. In den zurückliegenden 25 Jahren hat sich die Kranken- und Altenpflege durch die gesellschaftlichen Umbrüche und gesetzliche Vorgaben stark verändert, ist aber bis heute die Kernaufgabe der Diakoniestation Remchingen.

Seit 2002 bin ich bei der Diakoniestation Remchingen. In den ersten Jahren war ich selbst als Altenpflegerin in den Häusern unterwegs, im Januar 2016 wurde mir, nach meiner Weiterbildung zur Pflegedienstleitung, die Verantwortung für den Bereich der Alten- und Krankenpflege übertragen.

Dieser Bereich umfasst die Grund- und Behandlungspflege, die spezielle Wundversorgung sowie den Palliativbereich. Momentan versorgen wir allein in der Alten- und Krankenpflege 180 Patienten. Im Durchschnitt sind es etwa 250 Hausbesuche am Tag, bei denen unsere Fachkräfte und ergänzenden Hilfen die Menschen in den Häusern von Remchingen besuchen, um Ihnen mit Ihren individuellen Bedürfnissen und Sorgen Erleichterung und Hilfe zu verschaffen. Auf das gesamte Jahr hochgerechnet kommen wir auf 90 000 Hausbesuche. Dass diese Aufgaben nicht immer einfach sind und uns sehr viel abverlangen, spüren wir im Leitungsteam ebenso wie die Mitarbeiter vor Ort.

Dennoch sind es inzwischen mehr als 40 Personen, die sich in den Bereichen der Alten-, Krankenpflege und Verwaltung einbringen und mit den 13 Dienstfahrzeugen im Ort unterwegs sind. Gerne stellen wir uns dieser verantwortungsvollen, anstrengenden und dennoch schönen Aufgabe jeden Tag neu und erfüllen sie mit sehr viel Engagement und Herz. Ohne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wäre die Diakoniestation nicht die, die sie heute ist.

Seit nunmehr 25 Jahren sorgt der Vorstand der Diakoniestation zusammen mit dem Leitungsteam dafür, dass die Station auf allen Ebenen gefestigt und vorangetrieben wird. Auch wenn die Vielzahl der Ideen und deren Umsetzung in den letzten Jahren angestiegen ist, so zeigen die unterschiedlichen Bereiche der Diakoniestation, dass Visionen nicht immer nur Visionen bleiben müssen.

Nachdem ich nun seit gut zwei Jahren die Aufgaben der Pflegedienstleitung im Bereich Alten- und Krankenpflege innehabe, kann ich sagen:

Ich kann mir keinen anstrengenderen, aber auch keinen schöneren Job vorstellen!

Meine Fähigkeit der Kreativität und Spontanität und mein Humor helfen mir in meinem Job ungemein, denn man weiß nie, was kommt und was der nächste Tag bringt.

Ich wünsche mir, dass mir weiterhin die nötige Kraft, Ruhe, Geduld und Gelassenheit geschenkt wird, um meine Aufgaben zu erfüllen und noch viele weitere Jahre ein Teil dieses Team sein zu dürfen.

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Annette Oeder – Pflegedienstleitung ergänzende Hilfen- zu Ihrer Arbeit:

25 Jahre Diakoniestation-bemerkenswert was sich in diesen 25 Jahren im pflegerischen Bereich getan hat! Mit gestiegener Lebenserwartung hat die Anzahl der zu Pflegenden und die Dauer der Pflegebedürftigkeit zugenommen. Durch veränderte Familienkonstellationen und der zunehmenden Erwerbstätigkeit von Frauen ist die Pflege durch die Familie oft nicht umfassend sichergestellt.

Als weitere Säule der gesetzlichen Sozialversicherung wurde daher im Jahr 1995 die Pflegeversicherung als Pflichtversicherung zur Absicherung des Risikos Pflegebedürftigkeit eingeführt. In den letzten Jahren kamen das Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetz, das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz und zuletzt das Pflegestärkungsgesetz I, II und III hinzu. Menschen mit Demenz und Menschen mit psychischen Erkrankungen sind jetzt mit den körperlichen kranken Menschen gleichgestellt.

Immer wieder wurden die Mitarbeiter der Diakoniestation vor neue Herausforderungen gestellt. Das Aufgabenspektrum ist in den vergangenen Jahren viel differenzierter geworden. Der Schwerpunkt liegt längst nicht mehr nur noch in der Grund- und Behandlungspflege, sondern die gesamte Situation des Pflegebdürftigen ist in den Mittelpunkt gerückt.

So sind heute Pflege, Betreuung und die hauswirtschaftliche Versorgung nebeneinander zu sehen und wir sind gefordert, unser Angebot immer wieder neu auszurichten.

In dieser Entwicklung wurde uns immer mehr bewusst, dass wir aktuell die Strukturen der Diakoniestation verändern müssen, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Die Fachkrankenpflege und die ergänzenden Hilfen müssen enger miteinander verknüpft werden. Diesen Gedanken setzen wir in der Praxis mit einer neu geschaffenen Stelle der Pflegedienstleitung für die ergänzenden Hilfen um.

Ich freue mich, diesen Gedanken mit umzusetzen und als Pflegedienstleitung in der Diakoniestation auch bei künftigen Veränderungen und Anforderungen mitzuwirken. Zu meinen Schwerpunkten gehört die Beratung von Neukunden bzw. bestehenden Kunden und die Koordination der ergänzenden Hilfen, die sowohl pflegerische, hauswirtschaftliche als auch betreuende Einsätze übernehmen.

Viele Menschen möchten in ihrem gewohnten Umfeld alt, versorgt und gepflegt werden. Durch die kontinuierliche Entwicklung unserer Angebote sind wir heute mehr denn je in der Lage, zur Erfüllung dieses Wunsches beizutragen. Und ich denke wir dürfen mit großer Freude und Dankbarkeit auf die Entwicklung unserer Station in den letzten 25 Jahren blicken.

Doch genauso freudig und gespannt dürfen wir den Blick in die Zukunft richten- ich freue mich auf die vielen Begegnungen, die erfüllende Arbeit und natürlich auf neue Herausforderungen!

 

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