Kleiderstuben – unsere Öffnungszeiten

Kleiderstube in Wilferdingen:

Dienstags 14 bis 17 Uhr an der Wette

Donnerstags 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr im Alten Rathaus

Kinderkleiderstube in Singen:

Dienstags und freitags 14:30 bis 17 Uhr 

Einkaufen bei den Kleiderstuben kann Jede und Jeder. Sie sind herzlich willkommen.

Wer Kleidung spenden möchte, kann dies während der regulären Öffnungszeiten tun. – Wir nehmen gerne gut erhaltene, saubere Kleidung aller Art. Vielen Dank.
Nicht annehmen können wir abgetragene, verfleckte oder zerrissene Sachen sowie die gesamte unsortierte, oft achtlos in Säcke gestopfte Garderobe aus Haushaltsauflösungen.



Mit umweltschonendem Elektroantrieb hin zu den Patienten

E-Bikes, -Autos und -Roller: Remchinger Diakoniestation will weiter Signalwirkung setzen 

Remchingen (zac). Einen Unterschied in der Fahrzeugflotte der Remchinger Diakoniestation machen mittlerweile drei Autos mit Elektroantrieb – das vierte ist bereits bestellt und soll in den kommenden Tagen geliefert werden, wie der Vorsitzende Karl-Heinz Stengel berichtet. Damit nicht genug: Neben einem Elektro-Motorroller, mit dem ab September die drei neuen Freiwilligendienstler ihre Runden für unterschiedliche kleine Besorgungen oder Fahrten von der Station zur Demenz-WG nach Nöttingen drehen können, sind bereits seit zweieinhalb Jahren vier Elektro-Fahrräder im täglichen Einsatz.

Auch diese E-Bike-Flotte, die neben dem Umweltaspekt zudem wertvollen Parkraum an der Neuen Ortsmitte spart, will die Station weiter ausbauen. Schließlich stehen die praktischen Zweiräder hoch im Kurs bei den Mitarbeiterinnen: „Seit ich das E-Bike habe, lasse ich für 90 Prozent meiner Fahrten das Auto stehen – ob dienstlich oder privat, bei Wind und Wetter“, erklärt Mitarbeiterin Monika Ohl, die das Fahrrad mit Elektroantrieb als Bonus mit nach Hause nehmen und in ihrer Freizeit nutzen kann. Stolze 9 000 Kilometer sind bei ihr so mittlerweile schon zusammengekommen. „Gerade auf kurzen Wegen und für die Ergänzenden Hilfen, bei denen wir uns um den Haushalt, ums Kochen und die Unterhaltung der Patienten kümmern und dafür kaum etwas transportieren müssen, ist das E-Bike ein ideales Transportmittel.“ Das weiß auch ihre Kollegin Sabine Kratt-Lindenmann zu schätzen. An heißen Sommertagen dreht sie vor dem Heimweg nach Königsbach-Stein gerne eine erfrischende durch den Remchinger Rathausbrunnen: „Bis ich daheim bin, ist alles wieder trocken.“ Bei Regen holt sie einfach die Jacke aus der Satteltasche, die zudem Stauraum für kleine Mitbringsel zu den Patienten bietet: „Das ist Freiheit pur, man braucht keinen Parkplatz zu suchen und ist gerade am Ende heißer Sommertage weniger erschöpft als mit dem Auto – und alles in allem fit und abgehärtet.“

Während die Diakoniestation die Mehrkosten der Elektrofahrzeuge durch spezielle Fördermittel ausgleichen kann, macht sich andererseits die Treibstoffersparnis auf der monatlichen Tankabrechnung bemerkbar: „Gerade für kurze Wege in der Gemeinde ist die Elektromobilität ideal“, bringt es Stengel auf den Punkt, „Deshalb wollen wir den Einsatz alternativer Antriebe weiter ausbauen und ein Stück weit ein Signal setzen zum Erhalt der Schöpfung.“ So sind im Parkdeck des fast fertigstellten Erweiterungsbau der Station vier Ladestationen vorgesehen.  

      

Bild: über die Elektro-Flotte der Remchinger Diakoniestation freuen sich mit dem Vorsitzenden Karl-Heinz Stengel Mitarbeiterin Sabine Kratt-Lindenmann (von links), Verwaltungsleiterin Gabriele Reiling, Mitarbeiterin Monika Ohl, Ehrenamts-Koordinatorin Katrin Bauer und Pflegedienstleiterin Britta Rawer. Foto: Zachmann 



Posaunenchor Nöttingen erfreute die Bewohner von Haus Brunnhälden

Groß war die Freude bei den Bewohnerinnen und Bewohnern im „Haus Brunnhälden“ über das „Sonntags-Konzert“ des Posaunenchores Nöttingen an einem Sonnensonntag im August. Die vielen Choräle und Musikstücke erfreuten die Zuhörerinnen und Zuhörer. Vorsitzender Karl-Heinz Stengel dankte den Bläserinnen und Bläsern sehr herzlich und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass das „Sonntags-Konzert“ vielleicht bald wieder eine Wiederholung findet.



Erstmals wieder Kaffeenachmittag für die Bewohnerinnen und Bewohner von Haus Pfinzaue im Panoramagang

Ende Juli konnten sich endlich mal wieder die Bewohnerinnen und Bewohner von Haus Pfinzaue im Panoramagang des Altenpflegeheimes zu einem gemütlichen Kaffeenachmittag treffen. Stefanie Walch, Diakoniestation, die seit wenigen Wochen die neue Ansprechpartnerin für die Bewohner ist, hatte zu diesem Nachmittag eingeladen. Gemeinsam mit einer Freundin sorgte sie für die Bewirtung der Bewohnerinnen und Bewohner. Neben Kaffee und Kuchen gab es auch leckere Sommer-Drinks.



3.000 Menschen konnte die Diakoniestation Remchingen eine schnelle, ortsnahe und unkomplizierte Corona-Schutz-Impfung ermöglichen

Am vergangenen Samstag fand die vorerst letzte von der Diakoniestation Remchingen vorbereitete Corona-Schutzimpfung gemeinsam mit der Arztpraxis Dr. Engeser im CCP in Pforzheim statt. Seit Anfang April konnten durch den Einsatz auch vieler ehrenamtlicher Helfer und Helferinnen an 8 Samstagen insgesamt fast 3.000 Menschen eine Corona-Schutz-Impfung erhalten. Insgesamt hat die Diakoniestation über die letzten Wochen hinweg insgesamt 4.000 Impfungen organisiert und und bei der Durchführung unterstützt. Auch vielen Remchinger Bürgerinnen und Bürger konnte dadurch eine ortsnahe, unkomplizierte Impfung ermöglicht werden. Da auch in den Arztpraxen kräftig geimpft wurde, müsste die Impfquote in Remchingen recht hoch sein.Am vergangenen Samstag hatte die Diakoniestation als kleines Dankeschön alle Beteiligten zu einem Grillfest in die neue „Parkgarage“ eingeladen. Mit dabei waren auch Dr. Peter Engeser, Joshua Glassman und Andrea Schreiter von der Hausarztpraxis aus Pforzheim. Als Dank für die Organisation und vertrauensvolle Zusammenarbeit bei den Impfaktionen überreichten sie den Verantwortlichen und Mitarbeitenden der Diakoniestation Remchingen großzügige Spendenschecks über 4.000 €.

Als Diakoniestation Remchingen sind wir sehr dankbar, dass wir im Interesse der Menschen diese Impfaktionen vorbereiten und mit unterstützen konnten. Unsere Mitarbeiterinnen kamen durch die Zusatzarbeit vielfach an ihre Grenzen, die große Dankbarkeit der Menschen hat aber immer neu motiviert. Herzliche danken wir auch allen, die uns mit Geldspenden unterstützt haben. Dank auch an Bürgermeister Prayon und das Kulturhallen-Team für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit. Wir sind gespannt, wann die nächste Impfaktion anstehen wird?                                                                                                                                     Bild: Dr. Peter Engeser (links) übergab gemeinsam mit Joshua Glassman und Andrea Schreiter Spendenschecks über 4.000 € an Katrin Bauer und Karl-Heinz Stengel von der Diakoniestation Remchingen

Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern eine erholsame und unbeschwerte Urlaubszeit. Wir als Diakoniestation Remchingen sind auch über die Sommerzeit mit unseren Angeboten für Sie da. Kommen Sie gerne auf uns zu!  Mit einem Sommersegen grüßen wir Sie herzlich:                                

Gott segne dir diesen Sommer

Er wärme dich mit Sonnenstrahlen

und guten Begegnungen

Er lasse dir bunte Blumen und neue Ideen aufblühen

Er schenke dir – ab und an –

die Leichtigkeit der Schmetterlinge

und lasse dich mit den Wolken träumen

Er schicke dir frischen Wind und klare Gedanken

Auf allen Wegen sei er mit dir

Elke Dangelmaier-Vinçon



Vorerst letzte Impfaktion der Diakoniestation Remchingen am kommenden Samstag, 24.07.2021

Die Diakoniestation Remchingen wird nach aktuellem Stand die letzte Corona-Schutzimpfung am kommenden Samstag, 24. Juli ab 9 Uhr, im CCP in Pforzheim mit der Arztpraxis Dr. Engeser vorbereiten und durchführen. Hier besteht auch nochmals eine Gelegenheit für Remchinger Bürgerinnen und Bürger auf kurzem, unkonventionellen Wege eine Impfung zu erhalten. In Pforzheim wird es neben den Zweitimpfungen mit Astra oder BioNTech voraussichtlich auch Impfungen mit dem Vakzin von Johnson und Johnson geben.

Anmeldungen sind am Freitag bei der Diakoniestation Remchingen unter Telefon-Nr. 07232/3693-14 oder per Mail unter Katrin.bauer@diakonie-remchingen.de möglich.



Große Freude bei den Besucherinnen und Besuchern von Treffpunkt B

„Wie wird der Start nach der langen Pause gelingen, kommen die älteren Menschen wieder?“, das waren im Vorfeld die Fragen des Mitarbeiter-Teams von Treffpunkt B. Am vergangenen Mittwoch waren die Fragen dann schnell beantwortet. Der Seminarraum der Diakoniestation war mit 30 Besucherinnen und Besuchern gut gefüllt und einige hatten sich für diesen Mittwoch auch entschuldigt. Und es war fast wie immer. Ein fröhliches, dankbares Miteinander, köstliche, selbstgebackene Kuchen, Kaffee und zum Abschluss das gemeinsame Singen. Eine große Dankbarkeit und strahlende Gesichter über das Wiedersehen nach vielen langen, oft recht einsamen Monaten, prägten den gelungenen Neustart von Treffpunkt B.

Treffpunkt B findet nun wieder an jedem Mittwoch um 14:30 Uhr in der Diakoniestation Remchingen statt.

Bilder: Viele Besucherinnen und Besucher waren beim Neustart von Treffpunkt B wieder mit dabei



Monika Weimann nach 25 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet

Mit in Kraft treten der ersten großen Pflegereform kam Monika Weimann im August 1996 als Mitarbeiterin zur Diakoniestation Remchingen und war nun bis Ende dieses Monats als „Fachhauswirtschafterin für ältere Menschen Weimann“ bei uns tätig. Über 25 Jahre hinweg hat Monika Weimann ihre „Berufung“ zum Beruf gemacht und viele, viele Menschen oft über Jahre hinweg begleitet. Kompetent, zuverlässig, den Menschen zugewandt, hat sie in diesen Jahren ihre Dienste bei den Kunden und Patienten wahrgenommen. Pflegedienstleiterin Britta Rawer und Vorsitzender Karl-Heinz Stengel haben Monika Weimann bei einer kleinen Abschiedsfeier im Kreise der Kolleginnen herzlich gedankt und Geschenke überreicht

Bild: Monika Weimann mit Pflegedienstleiterin Britta Rawer und Vorsitzender Karl-Heinz Stengel



Keine Impfmüdigkeit in Remchingen

Bei der Impfaktion am vergangenen Samstag, 10. Juli 2021, die die Diakoniestation Remchingen gemeinsam mit der Hausarztpraxis Dr. Engeser aus Pforzheim durchführte, war von Impfmüdigkeit oder Impfverweigerung nichts zu spüren. Innerhalb von 4 Stunden konnten dank guter Vorbereitung und perfekter Organisation insgesamt 600 Personen in den aufgebauten sechs Impfstraßen eine Corona-Schutzimpfung erhalten. Viele der Impfwilligen haben als Zweitimpfung sich das Vakzin von BioNTech gewünscht und diese Kreuzimpfung auch erhalten.

Die Diakoniestation Remchingen wird nach aktuellem Stand die letzte Impfung am 24. Juli im CCCP in Pforzheim wieder mit Dr. Engeser vorbereiten und durchführen. Nochmals auch eine Gelegenheit für Remchinger Bürgerinnen und Bürger auf kurzem, unkonventionellen Wege eine Impfung zu erhalten. In Pforzheim wird es neben den Zweitimpfungen voraussichtlich auch Impfungen mit dem Vakzin von Johnson und Johnson geben.

Vorsorgliche Anmeldungen, die dann noch bestätigt werden müssen, sind bei der Diakoniestation Remchingen unter Telefon-Nr. 07232/3693-14 oder per Mail unter Katrin.bauer@diakonie-remchingen.de de möglich.

Bild 1: Insgesamt sechs Impfstraßen waren in der Kulturhalle aufgebaut; dadurch konnten innerhalb von vier Stunden 600 Personen eine Impfung erhalten

Bild 2: Das vorzügliche Essen und vor allem Kaffee und Kuchen werden von den Impfteams sehr geschätzt


Weitere Impfaktion am kommenden Samstag, 10. Juli 2021 ab 9 Uhr in der Kulturhalle.

Bereits bei der Impfaktion am vergangenen Samstag haben der Großteil der Menschen ihre 2. Impfung mit dem Vakzin von BioNTech erhalten. Dies wird auch am kommenden Samstag möglich sein.

Auch Erstimpfungen mit BioNTech können wir am kommenden Samstag ermöglichen; hierzu ist aber eine Anmeldung zwingend erforderlich. Anmeldungen sind am Freitag, 9-12 Uhr bei der Diakoniestation Remchingen unter Telefon-Nr. 07232/3693-16 oder per Mail unter Katrin.bauer@diakonie-remchingen.de de möglich.



Treffpunkt B startet am Mittwoch, 14. Juli um 14:30 Uhr in der Diakoniestation

Das Mitarbeiter-Team von Treffpunkt B freut sich, dass nun auch wieder der wöchentliche Nachmittag mit Kaffee und Kuchen in der Diakoniestation stattfinden kann.

Wir treffen uns erstmals wieder am Mittwoch, 14. Juli 2021 um 14:30 Uhr in der Diakoniestation und laden herzlich dazu ein. Auch neue Besucherinnen und Besucher sind willkommen.



Ferienwoche der Diakoniestation Remchingen auf der Nordseeinsel Borkum 2021

Mit einer kurzfristig erteilten Sondergenehmigung startete am 24. Juni, um 5:45 Uhr, der Reisebus mit 38 Personen an Bord Richtung Eemshaven/Holland. Mit der Fähre ging es auf die Nordseeinsel Borkum wo wir in den Gästehäusern Victoria eine wunderschöne Ferienwoche miteinander erlebten. Bei den täglichen Bibelzeiten gab es wertvolle Impulse aus den Psalmen der Bibel. Spaziergänge an der Strandpromenade, am Strand entlang, über die unendlich langen Sandstände gehörten ebenso zur Programmauswahl wie eine Wattwanderung, Kutschfahrt, Fahrradausflüge und das Bummeln im Städtchen. Gesellige Abende mit dem Höhepunkt einer Lieder-Hitparade rundeten das Programm ab. Glücklich und dankbar sind alle Teilnehmenden am 1. Juli wieder in Remchingen angekommen. Es tat einfach gut, wieder Gemeinschaft mit anderen Menschen zu erleben und zu genießen.

Bild 1: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Ferienwoche der Diakoniestation auf Borkum

Bild 2: An der Nordsee genossen wir den Wind und die Wellen   



Kleiderstuben:

Ein großes DANKE

und ein Nein Danke!

Zuerst das große DANKE: Es richtet sich an alle unsere Kunden, die während der strengen Corona-Regeln viel Verständnis an den Tag legten; die, als nur eine begrenzte Personenzahl in die Räumlichkeiten durfte, geduldig gewartet haben, bis sie an der Reihe waren und registriert wurden; die ihren Mund-Nasen-Schutz getragen und sich ganz selbstverständlich die Hände desinfiziert haben, und die – und das war das Beste – bei all dem auch noch ihre gute Laune bewahrt haben. Ihnen allen danken wir.

NEIN DANKE sagen wir zu „Spenden“, wie sie beispielhaft auf dem Foto zu sehen sind. Es zeigt den Inhalt eines Koffers, der vergangene Woche vor unserer Tür abgestellt wurde. In dieser Woche fanden wir einen kaputten Herd davor. Wir wissen nicht, was sich Menschen dabei denken, wenn sie bei uns ihren Müll entsorgen. Für uns ist es ein Schlag ins Gesicht und es tritt unsere ehrenamtliche Arbeit mit Füßen. s. Foto.

Wir sind auf Kleiderspenden aller Art angewiesen, aber die Sachen sollten sauber und tragbar sein. Sie können zu den Öffnungszeiten an der Wette, im Alten Rathaus und in der Kinderkleiderstube in Singen abgegeben werden. Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal für die vielen tollen Sachen, die wir schon bekommen haben, und die uns hoffentlich auch weiter gebracht werden.

Die Teams der Kleiderstube

Unsere Öffnungszeiten in Wilferdingen:

Dienstags 14 bis 17 Uhr an der Wette

Donnerstags 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr im Alten Rathaus

Kinderkleiderstube in Singen: Dienstags und freitags 14:30 bis 17 Uhr 

Einkaufen bei den Kleiderstuben kann Jede und Jeder. Sie sind herzlich willkommen.



„Dran bleiben“ – Thema der Opferwoche der Diakonie 2021

Das Thema der diesjährigen Opferwoche der Diakonie passt zur aktuellen Situation.

„Dranbleiben“ – auch in schwierigen Zeiten, das ist das Motto der Woche der Diakonie in Baden-Württemberg. Drangeblieben an den Menschen – auch in schwierigen Zeiten, das sind auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakoniestation Remchingen in den zurückliegenden Monaten. Die Türen der Diakoniestation in der Mitte Remchingens blieben zu allen Zeiten für Beratungen und Gespräche offen, der Tafelladen konnte dank der Unterstützung junger Menschen ebenfalls geöffnet bleiben, oft auch die Kleiderstuben. Drangeblieben an den Menschen sind aber in erster Linie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege und der Nachbarschaftshilfe. Fast 100.000 Hausbesuche, 265 Hausbesuche täglich im Durchschnitt, haben sie im Corona-Jahr gemacht und sind den Menschen nahegekommen und Nahe gewesen. Ein wertvoller Dienst in einer Zeit, wo Kontakte vermieden, Kontakte auf ein Minimum reduziert werden sollten. 534 Kundinnen und Kunden, Patienten, konnten dadurch 2020 von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Diakoniestation betreut werden.

Es waren schwierige und herausfordernde Zeiten für die Mitarbeitenden in der Pflege. Viele kamen mit ihren Kräften an ihre Grenzen. Als in den Hochphasen der Pandemie die Krankenhäuser viele Patienten schnell nach Hause schickten, die Pflegeheime einen Aufnahmestopp hatten, mussten, durften wir die Menschen zu Hause versorgen. Auch Corona-Patienten mussten besucht und versorgt werden. Wir sind drangeblieben, auch in schwierigen Zeiten.

Als Verantwortliche der Diakoniestation Remchingen möchten wir die Opferwoche der Diakonie unter dem Thema „Dran bleiben“ nutzen, um unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Herzen für ihr Dranbleiben an den Menschen in herausfordernden Zeiten zu danken. Dieser Dank gilt auch den Mitarbeitenden im Altenpflegeheim und in den Krankenhäusern. Sie alle haben unseren Dank und Respekt verdient. Als Diakoniestation Remchingen sind wir dankbar, dass wir die neuen Reformgesetze nicht benötigen, da wir schon immer unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tariflich bezahlen. Im Juli freuen wir uns über zwei neue Pflegemitarbeiterinnen. Dadurch wird sich die Arbeitsbelastung hoffentlich wieder besser verteilen.

Die Opferwoche der Diakonie ist alljährlich die größte Spendenaktion für die diakonische Arbeit in Baden und Württemberg. Konkret kann auch die diakonische Arbeit der Diakoniestation hier vor Ort in Remchingen unterstützt werden. Wir freuen uns und sind dankbar für alle Unterstützung.

Unsere Bankkonten:

Sparkasse Pforzheim Calw IBAN: DE55 6665 0085 0001 1773 70       

VR Bank Enz plus IBAN: DE88 6669 2300 0000 3641 00



Wohnen mit Service – Haus Pfinzaue

Stefanie Walch hat in der vergangenen Woche von Christina Griesinger die Aufgaben der Ansprechpartnerin für die Bewohnerinnen und Bewohner im Haus Pfinzaue übernommen. Seit der Eröffnung von Haus Pfinzaue im Frühjahr 2011, 10 Jahre lang, hat Christina Griesinger die wichtigen Koordinationsaufgaben wahrgenommen. Sie tritt Ende des Monats in den Ruhestand.

Bei einem kurzen Treffen haben die Verantwortlichen der politischen Gemeinde und der Diakoniestation Remchingen Christina Griesinger nochmals herzlich für ihren Dienst im Haus Pfinzaue gedankt. Sie war zum Bezugsstart 2011 und über 10 Jahre hinweg die erste Ansprechpartnerin der Bewohnerinnen und Bewohner im Haus Pfinzaue. Mit ihrem „offenen Ohr“ für die auftretenden Fragen und Belange der Bewohner und ihrer Freundlichkeit war sie bei den Bewohnern sehr beliebt.

Dank ihrer Initiativen wurde der Panoramagang mit einer Kaffeetheke, Tischen, Stühlen umgestaltet und mit seniorengerechten Spielen und einer Bücherecke ausgestattet.

Zu den Höhepunkten des Jahres gehörten das Herbstfest mit Band, das Veeh-Harfen-Konzert im Advent und die Patienten-Weihnachtsfeier der Diakoniestation. Auch Info-Veranstaltungen für die Bewohnerinnen und Bewohner, u.a. Enkeltrick am Telefon/Prävention, Gedächtnistraining, Sturzprävention, Waldspaziergang mit Waldpädagogen, wurden von ihr initiiert.

Christina Griesinger hat in der Arbeit im Haus Pfinzaue ihre Berufung gefunden und gelebt. Wir wünschen Christina Griesinger für den Ruhestand und Stefanie Walch für ihre neue Aufgabe von Herzen alles Gute und Gottes Segen. 17.06.21

Bild: Stefanie Walch und Christina Griesinger



Das Helferteam des Mobilen-Impfzentrums des Enzkreises und die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakoniestation Remchingen am Samstagnachmittag nach Abschluss der Zweit-Impfung mit dem Schwerpunkt der mobilitätseingeschränkten Menschen über 80 Jahre vor der Diakoniestation. 12.06.2021


Hinweis auf Zweit-Impfung am kommenden Samstag (12.06.2021) in der Kulturhalle

316 Bürgerinnen und Bürger aus Remchingen und Königsbach-Stein haben am 10. April 2021 durch das Mobile Impf-Team des Enzkreis in der Kulturhalle in Remchingen eine Erst-Impfung mit dem Impfstoff von Astra Zeneca erhalten. Haupt-Zielgruppe dieser ersten von der Diakoniestation Remchingen organisierten Impfaktion waren mobilitätseingeschränkte Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahre. Am kommenden Samstag findet in der Kulturhalle die 2. Impfung dieser Personen durch das Mobile Impf-Team des Enzkreises statt. Alle Impfberechtigten haben die notwendigen Unterlagen und den genauen Zeitpunkt der Impfung bereits erhalten.

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass Erst-Impfungen am kommenden Samstag nicht möglich sind.

Die weiteren Termine für die Zweit-Impfungen in der Kulturhalle Remchingen sind der 3. und 10. Juli 2021.



Nachruf Diakoniestation Remchingen für Pfarrer i.R. Rolf Riedinger

Pfarrer i,R. Rolf Riedinger wurde am 13. Mai 2021, am Himmelfahrtstag, von Gott in die Ewigkeit heimgerufen.

Vom 1. Dezember 1982 bis zum 30. September 1994 war Rolf Riedinger Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Wilferdingen. Er wurde vom Oberkirchenrat in schwierigen Zeiten nach Wilferdingen berufen. Unterwegs mit dem Fahrrad war er den Menschen auch im Alltag nahe. Gemeinsam mit seiner Frau Dorothee gewannen sie durch ihre liebenswerte, den Menschen zugewandte Art, schnell die Herzen der Wilferdinger Gemeindeglieder. Pfarrer Riedinger hat mit seinen biblisch, theologisch fundierten Bibelarbeiten und Predigten die Gemeinde geprägt. Oberflächlichkeit war im fremd und so hat er viel Zeit in die vielfältigen Dienste investiert. 

Die Gemeindekrankenpflege war ihm ebenfalls immer wichtig und die Arbeit der Gemeindeschwester lag ihm am Herzen. In einer historischen gemeinsamen Sitzung haben die drei Evangelischen Kirchengemeinden 1992/1993 beschlossen, die wachsende Arbeit der Diakoniestation in einen selbstständigen Verein zu übertragen. Gemeinsam mit den Nachbarpfarrern Lauer in Nöttingen und Becker in Singen hat Pfarrer Riedinger die Gründung der Diakoniestation am 6. Mai 1993 entscheidend mit verantwortet und die Gründungssatzung mitunterschrieben. Ohne diese wegweisende Entscheidung und den Mut, wäre die Entwicklung der Arbeit der Diakoniestation in dem uns heute bekannten Umfang nie möglich geworden.

Von 1983 bis zu seinem Ruhestand am 30. September 1994 habe ich als Kirchengemeinderat sehr eng und vertrauensvoll mit Pfarrer Riedinger zusammengearbeitet. Gemeinsam mit seiner Frau, die starke Akzente in der Frauenarbeit gesetzt hat und für die Belange der Menschen immer ein offenes Ohr und ein gutes Wort hatte, sind sie in Wilferdingen vielen Menschen zum Segen geworden. Pfarrer Riedinger war ein authentischer, fröhlicher Zeuge des Evangeliums.  

Als Verantwortliche der Diakoniestation Remchingen sind wir für den Dienst von Pfarrer Riedinger von Herzen dankbar. Unsere Anteilnahme gilt seiner Frau Dorothee und den Kindern.

Die Trauerfeier mit Urnenbeisetzung für Pfarrer i.R. Riedinger findet am 12. Juni 2021 um 14 Uhr auf dem Friedhof in 69257 Wiesenbach statt.

Für die Diakoniestation Remchingen

Karl-Heinz Stengel, Vorsitzender

Bild: Dorothea und Rolf Riedinger beim Diakoniejubiläum 2013



Kleiderstuben der Diakoniestation Remchingen

Wir sind bald wieder für Sie da!

Vorausgesetzt die Infektionszahlen sinken weiter und die Corona-Vorgaben für den Einzelhandel werden weiter gelockert, wollen wir nach den Pfingstferien am Dienstag, den 8. Juni, die Kleiderstuben wieder öffnen. Bis dahin hoffen wir auch auf richtig schönes Wetter, damit unsere vielen tollen Sommersachen endlich an die Frau und den Mann kommen können. Wir alle freuen uns SEHR auf Sie!

Die Mitarbeiterinnen der Kleiderstuben

Unsere Öffnungszeiten:

Kleiderstube an der Wette dienstags 14-17 Uhr

Kleiderstube im alten Rathaus donnerstags 10-12 Uhr und – NEU! – donnerstags 14-17 Uhr

Kinderkleiderstube dienstags und freitags 14:30 – 17 Uhr

Hinweis: Die Kleiderstuben gehören seit Jahren zur vielfältigen Hilfe- und Angebotspalette der Diakoniestation Remchingen. Sie sind eine wahre Fund- und Schatzgrube für wunderschöne Kleidungsstücke; oft noch neuwertig oder vielfach kaum getragen. Um allen Menschen den Einkauf in unseren Kleiderstuben zu ermöglichen, werden die Einnahmen der Kleiderstuben versteuert und vom gemeinnützigen Aufgabenfeld der Diakoniestation abgegrenzt. Mit den versteuerten Einnahmen unterstützen die Kleiderstuben die diakonischen Aufgaben der Diakoniestation.

Sie sind alle herzlich zum Besuch und Einkauf in den Kleiderstuben eingeladen. Schauen Sie doch einmal unverbindlich vorbei!



„Remchingen hilft!“ – eine außergewöhnliche und sehr erfolgreiche Impfaktion im Pforzheimer Kongresszentrum

„Eigentlich“ wollten wir unseren hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und den vielen Ehrenamtlichen keine weitere Erst-Impfaktion zumuten. Dann kam die Anfrage von Andrea Schreiter von der Praxis Dr. Engesser/Dr. Glassmann aus Pforzheim mit der Bitte, gemeinsam eine große Impfaktion im Kongresszentrum in Pforzheim zu organisieren. Das Praxis-Team wollte eine gut organisierte Impfaktion für sozial Schwächere und Menschen mit Migrationshintergrund durchführen und setzte dabei sehr auf unsere Erfahrungen.

Schnell gab es ein Ja, schnell kamen die Presseberichte und schnell und überfallartig kamen per Mail, Telefon und die extra weiter entwickelte Web-Seite im Sekundentakt die Anmeldungen rein. Über Pfingsten erreichten uns weit über 4000 Anmeldungen von überall aus dem Enzkreis und weit darüber hinaus. Das hatten wir ehrlich gesagt so nicht erwartet. Vier junge Leute aus Remchingen waren dann ab Dienstag vor Ort aktiv und nahmen die Anmeldungen auf. Am Donnerstag konnten wir an 1.200 Menschen per Mail eine Zusage für die Impfaktion senden. Berücksichtigt wurden alle Meldungen aus Pforzheim und als Diakoniestation Remchingen hatten wir das Privileg, auch die Remchinger Bürgerinnen und Bürger mit einzupflegen. Es schien geschafft. Über Nacht kamen dann aber über 150 Abmeldungen bei uns an. Da wir allen Impfstoff nutzen wollten, war Nacharbeit gefordert und die neuen Impflinge mussten in die Minutenabläufe eingepflegt werden.

Fröhlich trafen sich 25 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Samstagmorgen kurz nach 8 Uhr im Kongresszentrum. Das Praxis-Team Dr. Engeser, war aus Anlass seines 66. Geburtstages bereits mit dem Goldstadtbus vorgefahren. Letzte Absprachen wurden getroffen und dann ging es los. 8 Impfstraßen waren vorbereitet und im 3-Minutentakt sollten 8 Menschen geimpft werden. Dank großartiger fachlicher Unterstützung von Peter Bauer, Florian Reiling und Simon Dennig wurden erstmals die Impfwilligen am Laptop empfangen und freigeschaltet. Dadurch hatten wir immer aktuelle Daten verfügbar. Für uns als Diakoniestation war es besonders wichtig, dass wir mitten im Zentrum der Stadt viele Menschen mit Migrationshintergrund impfen konnten. Großartige Vorarbeit leisteten dazu die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Internationalen Bundes, die mit 6 Dolmetschern und Mitarbeitern ebenfalls vor Ort war.

Dann lief alles wie am Schnürchen. Pünktlich um 9 Uhr startete die Impfaktion und bis zur kurzen Pause um 13:30 Uhr waren bereits weit über 700 Personen geimpft. Bis zum Nachmittag haben knapp 1200 Personen zwischen 18 und 87 Jahren eine Impfung erhalten, davon fast 800 Personen eine Impfung mit dem Vakzin von Johnsen & Johnsen. 76 weitere Remchinger konnten mitgeimpft werden. Ärgerlich am Samstag allein wieder die Menschen, die sich angemeldet und eine Zusage erhalten hatten und dann ohne Rückmeldung einfach nicht erschienen. Lisa Sulzer und Agnetha Dalmus waren so ständig am Telefon und konnten dadurch alle Lücken wieder auffüllen. Zum Abschluss des Tages gab es für alle Beteiligten ein feines, mehrgängiges Geburtstagsessen im Parkhotel. Ein wertvoller, herausfordernder Tag als Zeichen der christlichen Nächstenliebe, der viel Kraft gekostet, aber in Erinnerung bleiben wird. „Davon können wir noch unseren Enkeln erzählen“, so eine Mitarbeiterin. Für das große ehrenamtliche Mitarbeiter-Team Karl-Heinz Stengel



Remchinger Diakonie will zwei neue Wohngemeinschaften errichten

Trotz deutlich höheren Umbaukosten stehen Kuratorium und Mitgliederversammlung weiter hinter Großprojekt

Remchingen (zac). Weiter am Wachsen ist die Remchinger Diakoniestation, wie der Vorsitzende Karl-Heinz Stengel bei der Kuratoriumssitzung mit Vertretern der drei evangelischen Kirchengemeinden und der Kommune im großen Saal der Kulturhalle feststellte. Sein Team blickte auf insgesamt 534 betreute Patienten und fast 265 Hausbesuche am Tag, 81 hauptamtliche sowie über 200 nebenamtliche Mitarbeiter, Nachbarschaftshelfer und Ehrenamtliche.

„Bei allen wirklich großen Herausforderungen der Pandemie, die wir uns so nicht gewünscht hätten, hat das zurückliegende Jahr viel Dankbarkeit, Freude und Demut ausgelöst“, unterstrich Stengel, „Wir konnten unsere Türen weit offen halten für Hilfesuchende und freuen uns über eine große Akzeptanz und starke Nachfrage der Bevölkerung.“ Ein echtes Wunder seien dank einer hohen Spendenbereitschaft, Zuschüssen und Soforthilfen sehr gute schwarze Zahlen im Jahresergebnis gewesen: „Wir waren geplättet, dass wir während Corona so viel Unterstützung und Spenden bekommen haben – Gott hat einmal mehr schützend und bewahrend seine Hand über uns gehalten.“ Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon lobte, dass das Team professionell, aber genauso herzlich für die Menschen in der Gemeinde da sei und stellte die drei Samstage heraus, an denen die Station zusammen mit einer Pforzheimer Hausarztpraxis über 1 200 Impfungen zunächst für Risikogruppen aus Remchingen und Königsbach-Stein und dann für die breite Bevölkerung ermöglichte. „Was hier geleistet wurde, ist spektakulär. Es ist beruhigend zu wissen, dass viele Organisationen und Vereine auch in schwierigen Zeiten bereit sind, zu unterstützen“, erklärte Prayon.

Während der laufende Anbau an der Neuen Ortsmitte bis Oktober fertiggestellt werden soll, blickt die Station mutig und zuversichtlich ihrem nächsten Großprojekt entgegen. Zwar schrieb ihre Demenz-WG in Nöttingen bisher rote Zahlen, dennoch habe sich das Konzept mehr als bewährt. Deshalb will die Station wie berichtet durch Kauf und umfassenden Umbau eines Wohnhauses an der Wilferdinger Albstraße mit großem Garten auf 500 Quadratmetern Wohnfläche zwei neue Wohngemeinschaften errichten – mit acht Plätzen für Unterstützungsbedürftige im Erd- und Obergeschoss sowie vier für Menschen mit Behinderung im durch Gauben neu konstruierten Dachgeschoss. Hinzu kommen Aufzug, Balkone, behindertengerechte Bäder und Gemeinschaftsräume, wie Architekt Martin Elsässer nun vorstellte. Für Kauf samt Umbau hatte die Station zunächst mit 1,3 Millionen Euro gerechnet – da die Umbaumaßnahmen größer sind als zunächst angenommen ergaben konkrete Planungen nun eine Summe von 2,1 Millionen Euro: eine große Herausforderung, die es aber als neue Chance für die späteren Bewohner und die Station anzunehmen gelte, so Stengel, der neben Eigenmitteln, Darlehen und Spenden auf Zuschüsse der Aktion Mensch, des Landes und der Gemeinde hofft und von der Mitgliederversammlung erneut grünes Licht bekam.     Zum zehnten Geburtstag des gemeindeeigenen Haus Pfinzaue verabschiedeten die Verantwortlichen Christina Griesinger als Ansprechpartnerin mit offenem Ohr vor Ort und Bindeglied zwischen Bewohnern, Diakonie und Kommune in den Ruhestand. Ihre Nachfolgerin ist Stefanie Walch.

Bild 1: Die Pläne für zwei neue Wohngemeinschaften für acht Bewohner mit Unterstützungsbedarf und vier mit Behinderung präsentierten der Vorsitzende Karl-Heinz Stengel (links) und Architekt Martin Elsässer dem Kuratorium. Fotos: Zachmann

Bild 2: Über einen starken Rückhalt im Pandemiejahr und auf neue Projekte freute sich bei der Kuratoriumssitzung der Diakonie Remchingen der Vorsitzende Karl-Heinz Stengel (vor der Leinwand in der Mitte). Fotos: Zachmann 



Spende — 21.05.2021

Herr Uwe Mußgnug, stellvertretender Leiter des Kirchenbezirks Söllingen der Neuapostolischen Kirche, überreichte in diesen Tagen einen großzügigen Spendenscheck über 1000 € für die Arbeit der Tafel Remchingen. Das humanitäre Engagement der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland, wird über „human aktiv“, dem Hilfswerk der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland e.V., betrieben. Aufgrund der langjährigen engen Zusammenarbeit zwischen der Neuapostolischen Gemeinde Remchingen-Singen und der Tafel Remchingen wurde diese Spende von „human aktiv“ zur Unterstützung der Tafelarbeit bereitgestellt.

Sigrun Leonhardt, Tafelarbeit, sowie Karl-Heinz Stengel, Vorsitzender der Diakoniestation Remchingen, dankten Herrn Mußgnug und den Verantwortlichen der Neuapostolischen Kirche für diese großzügige Spende ganz herzlich. Mit dieser außergewöhnlichen Spende ist die Tafel Remchingen auch in den kommenden Monaten in der Lage gezielt, haltbare Lebensmittel für die Kunden zuzukaufen. Aktuell werden durch die Tafel Remchingen 300 Erwachsenen und 300 Kinder mit frischen und haltbaren Lebensmitteln unterstützt.  



Pressemitteilung 21.5.2021
Praxisteam Engeser&Glassman impft im Herzen der Goldstadt: Großangelegte Impfaktion im Con-gressCentrum Pforzheim
(stp/pm). Mit einer großangelegten Impfaktion am Samstag 29. Mai, im Pforzheimer CongressCentrum setzt die hausärztliche Gemeinschaftspraxis der Allgemeinmediziner Dr. Peter Engeser und Joshua Glass-man in Zusammenarbeit mit der Remchinger Diakoniestation und mit Unterstützung der Stadt Pforzheim die Impfoffensive der niedergelassenen Ärzteschaft fort. Rund 500 Dosen vom Vakzin AstraZeneca und wei-tere knapp 350 Dosen von Johnson & Johnson stellen die Ärzte dafür selbst zur Verfügung. Anders als in Huchenfeld ist aber eine vorige Terminvereinbarung notwendig. Diese kann ab sofort per Email unter imp-fen@diakonie-remchingen.de, via Telefon unter 07232 369316 zwischen 9-16 Uhr oder ab Samstagmorgen auf der Internetseite www.impfen.diakonie-remchingen.de erfolgen. Anmeldeschluss ist Donnerstag, 27.05.21, 12.30 Uhr. Außerdem wird ein Teil der Termine über die Vermittlung des Internationalen Beirats an bestimmte Zielgruppen in Pforzheim vergeben. Die Hausärzte unterliegen bei der Abgabe der beiden Vakzine keiner Priorisierung mehr. Die Impfungen erfolgen damit ausschließlich nach ärztlichem Ermessen und können nach ärztlicher Aufklärung auch an Menschen unter 60 vergeben werden.
In einem gemeinsamen Aufruf mit dem Vorsitzenden der Ärzteschaft, Dr. Markus Haist, hatte Oberbürger-meister Peter Boch zuvor die Bereitschaft der niedergelassene Ärztinnen und Ärzte abgefragt, eine ähnliche
Freitag, 21. Mai 2021
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Aktion wie in Huchenfeld durchzuführen. „Wir müssen – zusätzlich zu den stationären Impfungen in unse-rem Kreisimpfzentrum – alle Register ziehen, um den Anteil der geimpften Pforzheimerinnen und Pforzhei-mer weiter zu erhöhen“ sagt Oberbürgermeister Peter Boch. „Ob nun mit großangelegten Aktionen wie in Huchenfeld und jetzt im CCP oder mit den etwas kleineren, aber sehr gezielten Aktionen in den Sozialräu-men sowie zuvor in den Ortsteilen, die Kombination aus verschiedenen Ansätzen mit jeweils unterschied-lichsten Zielgruppen ist entscheidend.“ Er sei den Allgemeinmedizinern Dr. Engeser und Joshua Glassman sowie der Diakoniestation Remchingen daher sehr dankbar, dass sich diese sofort bereit erklärt haben, eine weitere Großaktion auf die Beine zu stellen. Dies sei ohne Zweifel ein logistischer Kraftakt, das Praxisteam Engeser und Glassman haben aber bereits mit einer ähnlichen Aktion mit insgesamt 582 Impfungen in Rem-chingen, organisiert von der dortigen Diakoniestation, bewiesen, dass sie das stemmen können. Das Kon-zept dafür sei sehr stimmig und habe nicht zuletzt den Pforzheimer Corona-Verwaltungsstab überzeugt.
Dr. Peter Engeser fasst das Konzept wie folgt zusammen: „Wir wollten mit unserer Aktion bewusst an einen zentralen Ort in der Innenstadt gehen, der mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß, aber auch mit dem Auto gut erreichbar ist.“ Damit werde niemand von vorneherein ausgeschlossen. „Die Terminvergabe dient außerdem dazu eine bessere Steuerung der Personenströme zu gewährleisten und Hygienemaßnahmen einzuhalten.“ Da Dr. Engeser und Joshua Glassman mit der Diakoniestation Remchingen bereits mehrfach zusammengearbeitet haben, werden sie auf das eingespielte Team zurückgreifen, das auch diese Aktion komplett ehrenamtlich organisiert und begleitet. „Wir sehen die Unterstützung der Impfaktion auch als ein Zeichen der christlichen Nächstenliebe und hoffen, dass wir damit viele Menschen erreichen, die sich auf anderem Wege schwer tun, einen Impftermin zu vereinbaren.“, erklärt Karl-Heinz Stengel, der Vorsitzende der Diakoniestation Remchingen.
Gleichzeitig verspricht der Rathauschef die Impfaktionen in den Sozialräumen weiter fortsetzen zu wollen, sobald das dafür vorgesehene zweite Mobile Impfteam (MIT) wieder freie Termine zur Verfügung stellen könne. Dies wird vermutlich Mitte Juni der Fall sein, bis dahin ist das MIT ausgelastet. „Wir stoßen mit Imp-fungen in den Quartieren auf unglaublich positive Resonanz und überregionale Aufmerksamkeit“, resümiert Peter Boch. „Die Aktionen richten sich an Menschen, die vielleicht sonst aus unterschiedlichsten Gründen nicht so gut in der Lage wären, sich selbst um einen Impftermin zu kümmern.“ Ganz sicher gehe es nicht darum, diese Menschen zu stigmatisieren, wie dies in sehr vereinzelten Fällen in der politischen Debatte der letzten Tage der Fall gewesen sei. „Im Gegenteil, wir können stolz auf diese Aktionen sein, denn damit sind wir nicht zuletzt auch ein Stück weit Vorreiter in Baden-Württemberg.“



Diakoniestation organisierte 3.Impfaktion in der Kulturhalle am 15.05.2021

Viel Neues hat die Diakoniestation gerade in den Pandemiezeiten neu angepackt und umgesetzt bzw. wurde ihr im wahrsten Sinne des Wortes „vor die Füße gelegt“. Dass auch Impfaktionen noch dazu kommen könnten, ahnte vor wenigen Wochen noch niemand. Nun liegt bereits die dritte Impfaktion hinter uns. Von den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen großartig vorbereitet und mit Hilfe vieler ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Samstag erfolgreich umgesetzt.

Zusammen mit der Arztpraxis Dr. Engeser aus Pforzheim konnten in einer Rekordzeit von 4,5 Stunden insgesamt 582 Menschen eine Erstimpfung erhalten. Im Dreiminuten-Takt waren jeweils 6 Personen einbestellt worden und die Impfungen in den vorbereiteten 6 Impfstraßen liefen reibungslos und ohne jede Wartezeit ab. Das hatten wir durch eine intensive Vorbereitung insgemein so erhofft, aber dieser reibungslose Ablauf hat dann doch positiv überrascht. Umso dankbarer und glücklicher waren alle Beteiligten nach der erfolgreichen Impfaktion. Den abgeschlossenen drei Terminen für die Erstimpfungen werden nun bald drei Folgetermine mit den 2. Impfungen folgen. Diese sind für den 12. Juni, 3. Juli und 10. Juli eingeplant. Insgesamt über 1.200 Menschen konnten wir damit einen Impfschutz schnell, unbürokratisch und mit kurzen Wegen ermöglichen.

Vielfach werden wir gefragt, wann die 4. Impfaktion startet. Aktuell sind von uns bzw. mit uns keine weiteren Aktionen für 1. Impfungen geplant. Unser Leitungsteam kommt mit diesen Aktionen kräfte- und zeitmäßig an ihre Grenzen. Allein in die telefonischen Anmeldungen, Terminvergaben und Vorbereitungen sind drei Mitarbeitende eingebunden und das normale, tägliche Geschäft ist ebenso wichtig, nicht wenig und muss erledigt werden. Das Leitungsteam der Diakoniestation und viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden sich bis zum Abschluss der bereits geplanten Impfaktionen an 6 Samstagen ehrenamtlich voll engagiert haben. Das ist großartig und ein wertvolles Zeichen der Nächstenliebe in einer herausfordernden Zeit. Als Vorstand der Diakoniestation können wir diese hohe Einsatzbereitschaft nicht über Gebühr strapazieren. Dafür bitten wir um Verständnis.

Bild: Das Team der Praxis Dr. Engeser mit einem Teil der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach der Impfaktion

Für das Mitarbeiter- und Verantwortlichen-Team der Diakoniestation Remchingen

Karl-Heinz Stengel, Vorsitzender



Erweiterungsbau der Diakoniestation hat Fahrt aufgenommen

Mit Hochdruck arbeiten die örtlichen Handwerksbetriebe aktuell am Erweiterungsbau der Diakoniestation Remchingen. Die Firma Langhof hat das Dach abgedichtet und gedämmt und im Parkdeck wird die Firma Schüttkus nach Pfingsten die Pflasterarbeiten durchführen. Dann können dort auch die Wallboxen für unsere Elektrofahrzeuge installiert werden. Im Innern sind die Installationsarbeiten für die Klimaanlage durch die Firma Schlittenhardt im Gange. 18.05.21

Bild: Der Regen hat keine Chance mehr; das Dach wurde von der Firma Langhof fachmännisch abgedichtet und gedämmt 



Weitere Corona-Schutzimpfung

für Menschen über 60 Jahre und mit Bescheinigungen  

findet am Samstag, 15. Mai ab 9 Uhr, in der Kulturhalle statt

Aufgrund der starken Nachfrage und den optimalen Rahmenbedingungen in Remchingen mit Diakoniestation und Kulturhalle wird es am Samstag, 15. Mai 2021 eine weitere Impfaktion in der Kulturhalle geben. Das Praxis-Team von Herrn Dr. Engeser in Pforzheim wird die Aktion mit zwei Impfteams durchführen. Für die Impfungen ist der Impfstoff von AstraZeneca vorgesehen. Voraussichtlich werden wieder 300 Impfdosen zur Verfügung stehen. Die Verantwortlichen der Diakoniestation Remchingen haben diese 3. Impfaktion mit den Remchinger Hausärzten und Bürgermeister Prayon abgesprochen. Die Hausärzte begrüßen diese Initiative sehr, da bei Ihnen die Wartelisten lang sind und nur schwer weitere Termine ermöglicht werden können.

Um möglichst vielen Menschen in Remchingen und Umgebung zeitnah eine Corona-Schutzimpfung zu ermöglichen, haben sich die Mitarbeiterinnen der Diakoniestation Remchingen daher bereit erklärt, auch eine 3. Impfaktion vorzubereiten und durchzuführen.

Anmeldungen sind ab sofort telefonisch bei der Diakoniestation Remchingen, Telefon 3693-0, möglichst am Vormittag von 9-12 Uhr, oder durch schriftliche Anmeldung mit Namen, Geburtsdatum und Anschrift, oder per Mail: mail@diakonie-remchingen.de möglich. Bei einer Anmeldung bis zum 11. Mai 2021 werden den Impfberechtigten vorab die notwendigen Unterlagen zugeleitet und der konkrete Impftermin genannt. Bei späteren Anmeldungen müssen die Impfinteressierten die Unterlagen, sofern noch Impfstoff verfügbar ist, bei der Diakoniestation Remchingen abholen.

Impfberechtigt sind nach aktuellem Stand Menschen über 60 Jahren und ab Montag, 3. Mai, Menschen mit behandlungsfreien Krebserkrankungen, HIV, Rheumaerkrankungen und Autoimmunerkrankungen, Herzerkrankungen, Asthma oder starkem Übergewicht. Impfberechtigt sind nach Angaben des Sozialministeriums dann außerdem bis zu zwei Kontaktpersonen von Menschen, die aufgrund einer dieser Erkrankungen oder aufgrund des Alters von über 60 Jahren pflegebedürftig sind.

Nach den Erfahrungen der letzten Impfaktionen werden kurzfristig Termine und damit Impfdosen frei. Daher führt die Diakoniestation auch eine Warteliste. Diese Menschen werden dann kurzfristig informiert.

Die Diakoniestation und die Gemeindeverwaltung freuen sich, dass wir mit dieser 3. Impfaktion weiteren Remchinger Bürgerinnen und Bürgern einen ersten, wichtigen Schutz für das Corona-Virus ermöglichen können.

Für das Mitarbeiter-Team der Diakoniestation Remchingen

Karl-Heinz Stengel, Vorsitzender



Diakoniegottesdienst am Sonntag, 9. Mai, 10 Uhr, auf dem Platz vor der Diakoniestation

Der geplante Diakonie-Gottesdienst am 9. Mai 2021 um 10 Uhr findet auf dem neuen Platz zwischen Diakoniestation und Kulturhalle statt. Die Diakoniestation hat mit den Verantwortlichen der Gemeinde die notwendigen Absprachen getroffen. Stühle der Kulturhalle werden mit den entsprechenden Abständen gestellt. Pfarrer i.R. Hans-Martin Griesinger wird den Gottesdienst halten und Posaunenbläserinnen und Bläser werden ihn mitgestalten. Für den Gottesdienst gelten die üblichen Hygienemaßnahmen. Wir bitten alle Besucher, die gültigen Corona-Regelungen zu beachten (FFP2-Maske bzw. OP-Maske und Mindestabstand) und sich auch vor und nach dem Gottesdienst auf Abstand zu begegnen. Sofern alle Stühle besetzt sind, können weitere Besucher den Gottesdienst nur auf dem Rathausplatz im Stehen und mit Abstand mitfeiern. Da wir die Gottesdienstbesucher mit Namen und Telefon-Nummer erfassen müssen, erleichtern Sie uns die Organisation, wenn Sie sich zuvor telefonisch oder per mail bei der Diakoniestation anmelden (Telefon 3693-0 und mail@diakonie-remchingen.de). Selbstverständlich kann man sich auch am Sonntagmorgen vor Ort noch registrieren lassen. Man kann auch einen ausgefüllten Zettel mit Namen und Telefon-Nummer mitbringen. Der Gottesdienst findet bei jedem Wetter statt.

Der Gottesdienst kann auch per Livestream auf youtube mitgefeiert werden. Den Livestream finden Sie auf dem YouTube Kanal der Evangelischen Kirchengemeinde Wilferdingen oder unter eki-wilferdingen.de



Starkes Interesse an der 2. Impfaktion in der Kulturhalle am vergangenen Samstag

Schon vor dem offiziellen Start der 2. Impfaktion für die Bürgerinnen und Bürger aus Königsbach-Stein und Remchingen bildete sich eine längere Schlange an Impfwilligen vor den Türen der Kulturhalle Remchingen. Im Innern war vom Kulturhallen-Team und den Mitarbeitenden der Diakoniestation alles vorbereitet, um auch diesmal einen reibungslosen, schnellen Ablauf zu gewährleisten. Über 300 Impfberechtigte Ü70 hatten sich im Vorfeld im Rathaus Königsbach und in der Diakoniestation angemeldet. Da das Mobile Impf-Team des Enzkreise nur mit zwei Impfteams nach Remchingen kam, sprang der frühere Remchinger Hausarzt Dr. Braun kurzfristig ein, so dass wie geplant in drei Impfstraßen geimpft werden konnte. Viele ehemalige Patienten haben sich sehr gefreut, als sie Dr. Braun als „ihren“ Berater in der Kulturhalle erblickten. Dadurch waren die vorgeplanten Impftermine einzuhalten und um 16:30 Uhr konnte die letzte Impfung verabreicht werden. Wie bei der ersten Impfaktion wurde auch diesmal das vorhandene, vom mobilen Impf-Team mitgebrachte Impfmaterial zu 100% ausgenutzt. Uns zugetragene Äußerungen aus der Bevölkerung, dass wir bei der ersten Impfaktion Impfstoff vernichtet hätten, ist schlichtweg unwahr. Auch am Samstag wurde die letzte verfügbare Spritze eingesetzt und insgesamt 330 Menschen haben am Samstag eine erste Schutzimpfung gegen das Corona-Virus erhalten. Im Remchingen konnten bei den beiden Impfaktionen insgesamt 646 Menschen gegen das Corona-Virus geimpft werden. Dies ist absolute Spitze im Enzkreis. Als für die Organisation Verantwortliche erfüllt uns dies in Königsbach-Stein und Remchingen auch mit etwas stolz. Stolz und dankbar waren auch die Bürgermeister Heiko Genther aus Königsbach-Stein und Luca Prayon aus Remchingen für das großartige ehrenamtliche Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Königsbach-Stein und Remchingen. Sowohl die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen der Diakoniestation Remchingen, Britta Rawer, Annette Oeder, Gabriele Reiling, Katrin Bauer und Lisa Sulzer (für die Impfaktionen „angestellt“), als auch die Mitarbeiterinnen der Gemeinde Königsbach-Stein, Frau Bruder und Frau Nagel, haben den Einsatz am vergangenen Samstag ehrenamtlich erbracht.  Dazu eine große Anzahl weiterer ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Remchingen und Königsbach-Stein. „Ein großartiges Zeichen von bürgerschaftlichem Engagement und hohem ehrenamtlichem Einsatz“, so die Aussage von Bürgermeister Genthner am Samstag.  

Nur durch eine kurze Mittags- und Kaffeepause unterbrochen, wurden von den drei anwesenden Ärzten die Bürgerinnen und Bürger beraten und anschließend von Fachkräften geimpft. Mit vor Ort waren auch bei dieser Impfaktion Kreisbrandmeister Carsten Sorg und der Impfkoordinator Paul Czerkies. Einmal mehr wurden die vorbildliche Organisation und die reibungslosen Abläufe sehr hervorgehoben und gelobt. Auch das großartige Mittagessen und die hausgemachten Kuchen haben zum Gelingen des Tages beigetragen.

Für die notwendigen Zweitimpfungen am 19. Juni bzw. Anfang Juli kommen die Impf-Teams gerne wieder nach Remchingen. Als Verantwortliche der Diakoniestation Remchingen sind wir sehr dankbar, dass wir durch diese Impf-Aktionen mit dazu beitragen dürfen, dass viele Bürgerinnen und Bürger ortsnah, umweltschonend und unkompliziert einen ersten Schutz vor dem Corona-Virus erhalten haben.

Wir möchten auch noch einmal betonen, dass die Gemeinden Remchingen und Königsbach-Stein und auch wir als Diakoniestation Remchingen für die Impfaktionen keinerlei Gelder erhalten. Die Gemeinde hat die Kulturhalle für diese Aktion gerne zur Verfügung gestellt und die Mitarbeiter-Teams haben gemeinsam nur ein Ziel, in einer herausfordernden Zeit mit dazu beizutragen, dass über den Impfschutz wir alle gemeinsam möglichst bald wieder ein Stück Normalität leben können. Auch am Samstag haben viele dankbare Menschen die Kulturhalle verlassen.

Karl-Heinz Stengel, Vorsitzender Diakoniestation Remchingen

25.04.2021

Bild 1:  Die Arbeit ist getan; 330 Menschen haben die Schutzimpfung erhalten. Auf dem Bild die Mitarbeitenden der Impf-Teams des Landratsamtes und einige der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Bild 2: Bürgermeister Heiko Genthner und Luca Prayon zum Start der Impfaktion mit Katrin Bauer und Annette Oeder von der Diakoniestation Remchingen

Bild 3: Kreisbrandmeister Carsten Sorg war mit vor Ort und freute sich mit Dr. Braun und Karl-Heinz Stengel über den guten, reibungslosen Verlauf der Impfaktion



„Babyblaues“ Elektro-Auto mit Signalwirkung

Remchinger Diakoniestation will zukünftig verstärkt auf alternative Antriebe setzen

Remchingen (zac). Dass die Remchinger Diakoniestation ihr neues Leasingfahrzeug anstatt in gewohntem Weiß oder Dunkelblau eigentlich gar nicht bewusst, sondern versehentlich in „Babyblau“ bestellt hatte, unterstreicht umso deutlicher, dass das Fahrzeug einen Unterschied in der Flotte macht: Der VW Up ist das erste Elektro-Auto der Station, das sowohl in der ambulanten Pflege als auch für immer mehr Fahrdienste zu Ärzten und aktuell zu den Impfzentren zum Einsatz kommt.

„Wir haben uns bewusst für den Elektroantrieb entschieden, der sich auf kurzen Wegen erst recht anbietet. Dadurch können wir nicht nur Kosten sparen, sondern auch ein Signal zum Erhalt der Schöpfung setzen“, verdeutlichte Karl-Heinz Stengel, Vorsitzender der Station, die bereits vier E-Bikes und einen Elektroroller im Einsatz hat und auch zukünftig auf alternative Antriebe setzen will. Dafür sind im aktuell laufenden Erweiterungsbau Ladestationen für vier Fahrzeuge vorgesehen. Groß war die Freude bei Stengel und Verwaltungsleiterin Gabi Reiling, dass der Freundeskreis für diakonische Arbeit der evangelischen Kirchengemeinde Wilferdingen die Leasingraten in Höhe von rund 5 000 Euro für drei Jahre übernommen hat. 23.04.21

Bild: über das erste E-Auto der Remchinger Diakoniestation freuen sich Karl-Heinz Stengel (von rechts), Gabi Reiling und Pfarrer Friedemann Zitt von der evangelischen Kirchengemeinde Wilferdingen, deren Diakonie-Freundeskreis die Leasingraten übernommen hat. Foto: Zachmann 



Impfaktion am 10.04. für die Bürgerinnen und Bürger in der Kulturhalle ein voller Erfolg

Für 316 Bürgerinnen und Bürger aus Remchingen und Königsbach-Stein hatte das Mobile Impf-Team des Enzkreis am Samstag Impfdosen mit nach Remchingen in die Kulturhalle gebracht. Und am Samstagabend gegen 17 Uhr wurde von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der drei anwesenden Impf-Teams die letzte Spritze gesetzt. Das gab es so noch nie, so die spontane Aussage des Impfkoordinators. Kurz vor neun Uhr am Samstagmorgen rollten die beiden Fahrzeuge des DLRG mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Mobilen Impfteams des Enzkreise an. Das Ärzteehepaar Dr. Bös war schon vor Ort. In der Kulturhalle war von den Mitarbeiterinnen der Diakoniestation in Zusammenarbeit mit dem Kulturhallen-Team bereits alles bestens vorbereitet. Die Bürgermeister Luca Prayon aus Remchingen und Heiko Genthner aus Königsbach-Stein waren am Samstag-Morgen zum Start mit dabei und konnten wahrnehmen, wie innerhalb kürzester Zeit alle Vorbereitungen abgeschlossen und mit der Impfaktion bei den bereits wartenden Menschen aus Königsbach-Stein und Remchingen begonnen wurde. Ab diesem Zeitpunkt lief alles „wie am Schnürchen“. Die Menschen aus Remchingen wurden von ehrenamtlichen Mitarbeitern der Diakoniestation in Empfang genommen und weitergeleitet. Die Bürger aus Königsbach-Stein wurden von den Gemeindemitarbeiterinnen Frau Bruder und Frau Nagel begrüßt.

Nur durch eine kurze Mittagspause unterbrochen wurden von den drei anwesenden Ärzten, mit dabei noch Dr. Engesser, die Bürgerinnen und Bürger beraten und anschließend geimpft. Von den Verantwortlichen des Enzkreises, Kreisbrandmeister Carsten Sorg und Paul Czerkies, wurde die vorbildliche Organisation und das hohe Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelobt. Dadurch konnten am Samstag so viele Menschen wie bisher noch in keiner anderen Gemeinde an einem Tag geimpft werden. Am Samstagabend stand fest, dass allein aus Remchingen 230 Bürgerinnen und Bürger eine Erstimpfung erhalten haben. Die Zweit-Impfung ist für Samstag, 19. Juni geplant.

Das Mitarbeiter-Team der Diakoniestation war am Samstagabend, nachdem auch alle statistischen Aufgaben um 20 Uhr erledigt waren, zwar am Ende ihrer Kräfte, gleichzeitig aber auch beglückt und dankbar für die vielen positiven Rückmeldungen, die sie an diesem Tag erhalten haben. Auch die Herren Bürgermeister Genthner und Prayon haben allen Mitarbeitenden herzlich gedankt.

Als Verantwortliche der Diakoniestation Remchingen sind wir dankbar, dass wir durch diese für uns erste Impf-Aktion mit dazu beitragen konnten, dass so viele Bürgerinnen und Bürger nunmehr einen ersten Schutz vor dem Corona-Virus erhalten haben.

Vom Landratsamt Enzkreis kam noch am Samstagabend das Signal, dass es auch aufgrund der idealen Rahmenbedingungen in Remchingen mit Kulturhalle, Diakoniestation und dem hohen ehrenamtlichen Engagement vor Ort, bei Bedarf eine weitere Impfaktion auch für Menschen über 70 Jahre würden. In Absprache mit Bürgermeister Luca Prayon hat sich die Diakoniestation bereit erklärt, auch diese zu organisieren.

Die Frage der Finanzierung der Impfaktion wurde uns am Samstag immer wieder gestellt. Für die Bürgerinnen und Bürger ist die Impfung kostenfrei. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Impfteams des Landkreises erhalten für ihre Dienste entsprechende Aufwandsentschädigungen. Die Diakoniestation hat gemeinsam mit dem Bürgermeisteramt die Impf-Aktion für Remchingen verantwortet und mit ihren Mitarbeiterinnen alle Vorbereitungen und die Organisation der Aktion, unterstützt durch weitere ehrenamtliche Mitarbeiter, durchgeführt. Wir erhalten dafür keine Geldleistungen, dies war uns aber von Anfang an bewusst. Unser Ziel als Diakoniestation war und ist es, entsprechend unseren Leitlinien zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger zu handeln. In einer herausfordernden Zeit gehört dazu eben auch die Durchführung einer Impfaktion um die Menschen schnell und wirksam vor dem Virus zu schützen. Die vielen dankbaren Menschen haben uns für das hohe Engagement „entschädigt“. Wir freuen uns, dass wir diese wichtige Impf-Aktion unterstützen konnten und haben uns über die vielen positiven Rückmeldungen von Herzen gefreut. 

Karl-Heinz Stengel, Vorsitzender Diakoniestation Remchingen

Bild 1:  Das Organisationsteam der Diakoniestation Remchingen und Frau Bruder, Königsbach-Stein, gemeinsam mit Bürgermeister Genthner, Bürgermeister Prayon, dem Impfkoordinator des Enzkreises Paul Czerkies und dem Ärzteehepaar Dr. Bös mit etwas Anspannung vor dem Impfstart

Bild 2: Empfang, erste Beratungen und Hilfen im Foyer der Kulturhalle

Bild 3: Kreisbrandmeister Carsten Sorg war ebenfalls mit vor Ort; im Bild mit den Verantwortlichen der Diakoniestation und Walter Schneider, der wichtige Fahrdienste mit dem DRK-Fahrzeug übernahm

Bild 4: Gemeinderat Markus Gartner (rechts) war beim Impf-Team mit dabei und Philippe Singer (CDU 3. von rechts), interessierte sich sehr für die Impf-Aktion

Bild 5: Die Impf-Teams wurden in der Diakoniestation mit Mittagessen und köstlichen Kuchen verwöhnt; alle kommen gerne wieder



Impfaktion für die Bürgerinnen und Bürger in der Kulturhalle

Nach den Veröffentlichungen im Mitteilungsblatt verwandelte sich die Diakoniestation in den Tagen vor Ostern zu einem Call-Center. Teilweise an drei Telefonen haben die Mitarbeiterinnen die Anrufe der Remchinger Bürgerinnen und Bürger entgegengenommen, sie informiert, beraten und die Daten aufgenommen. Bereits sehr früh wurde klar, dass die den Remchinger Bürger zustehenden 78 Impfungen bei weitem nicht ausreichen und deutlich mehr Menschen über 80 Jahre noch nicht geimpft sind. Am Mittwochabend kam dann die freudige Nachricht, dass wir am 10. April in der Kulturhalle insgesamt 23% der über 80jährigen Remchinger Bürgerinnen und Bürger (178 Personen) impfen können. Sofern der Bedarf geringer ist, können die Plätze noch anderweitig genutzt werden. In einer beispielhaften Aktion haben die Mitarbeitenden der Diakoniestation Remchingen am Donnerstagnachmittag bis in den Abend hinein für 142 Bürgerinnen und Bürger die Anschreiben mit den notwendigen Informationen, den genauen Impfzeiten fertiggestellt und gemeinsam mit Anamnesebogen, Einwilligungserklärung und Laufzettel eingetütet. Die 1. und 2. Herrenmannschaft des FC Germania Singen hat dann über die Feiertage alle Briefe in Remchingen verteilt. Wieder einmal eine großartige Gemeinschaftsaktion.

Nun sind wir auf den Samstag gespannt; gemeinsam mit Königsbach-Stein sollen am Samstag über 300 Impfungen in der Kulturhalle durchgeführt werden. Das Landratsamt wird mit drei Impfteams nach Remchingen kommen und wir werden mit Verantwortlichen aus Remchingen ein weiteres, viertes Impf-Team bilden und alle weiteren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer für die Organisation vor Ort und für die Fahrdienste bilden. Das Kulturhallen-Team wird die Kulturhalle in ein Impfzentrum umgestalten und auch das DRK unterstützt diese Aktion mit einem Fahrzeug, in dem wir auch Rollstuhlfahrer transportieren können.

5. April 2021

Bild : Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakoniestation Remchingen haben die Impfaktion für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Remchingen vorbereitet und werden mit vielen weiteren Helferinnen und Helfer am Samstag in der Kulturhalle mitarbeiten. Von links ein Teil des Mitarbeiter-Teams bei den Vorbereitungen: Katrin Bauer, Stefanie Walch und Lisa Sulzer



Ostergruß an die Besucherinnen und Besucher von Treffpunkt

Rechtzeitig zum Osterfest haben die Besucherinnen und Besucher von Treffpunkt B einen wunderschönen Blumengruß vom Mitarbeiter-Team erhalten. Die Freude war groß und überall wurde dieselbe Frage gestellt: „Wann können wir uns endlich wieder zu Treffpunkt B treffen?“ Wenn wir diese Frage nur beantworten könnten! Sobald es das Wetter zulässt, werden wir wieder zu Treffpunkt B in den Garten einladen ….

Bild : Blumengruß an die Besucher vom Mitarbeiter-Team Treffpunkt B



Ferienwoche der Diakoniestation Remchingen auf der Nordseeinsel Borkum

Vom 17. bis 24. April 2021 hatten wir die im Vorjahr abgesagte Ferienwoche auf der Nordseeinsel Borkum geplant. Viele hatten sich auf diese Woche an der Nordsee sehr gefreut. Wie schön wäre es gewesen, gerade in diesen herausfordernden Zeiten im wahrsten Sinne auf einer Insel durchatmen zu können.

Da die aktuellen Vorgaben bis einschl. 18. April gelten und auch anschließend nicht klar ist, wie es mit den Urlaubsreisen innerhalb von Deutschlands weitergehen wird, haben wir diese Ferienwoche schweren Herzens abgesagt.

Es gibt aber eine erfreuliche Nachricht: Wir konnten kurzfristig für die Zeit vom 24. Juni bis 1. Juli 2021 ein größeres Zimmerkontingent im neu renovierten Gästehaus Victoria buchen.

Sobald man etwas verlässlicher in die Zukunft planen kann, werden wir die neue Ausschreibung veröffentlichen. 28.03.2021



Der neue Verwaltungstrakt der Diakoniestation Remchingen ist erstellt

Innerhalb von drei Tagen hat sich in der letzten Woche das Bild des Erweiterungsbaus der Diakoniestation Remchingen völlig verändert. Waren bisher nur Betonstützen sichtbar, steht nun der neue Verwaltungsbereich. Das Team der Firma Zimmerei- und Holzbau Jörg Stengel hat die Holzdecke über dem Parkdeck verlegt, die Innen- und Außenwände erstellt und zum Abschluss auch die Holzdecke für das Dach verlegt. Diese Zimmermannskunst verfolgten viele Menschen in dieser Woche mit und waren erstaunt, dass in die kleine Lücke zwischen Altenpflegeheim und Diakoniestation dieses doch große Bauvorhaben, mit insgesamt 185 m² Büro- und Seminarflächen, einen wunderschönen Platz gefunden hat. Da schon alle Innenwände fertig erstellt sind, konnten sich auch die Mitarbeiterinnen der Diakoniestation einen ersten Überblick über ihre künftigen Arbeitsplätze machen. Die Freude aller Beteiligten ist groß, dass wir als Diakoniestation mitten in der Ortsmitte die dringend notwendigen Räumlichkeiten schaffen können. 

Die Zimmerei Langhof wird nun die Dachabdichtungen vornehmen und einen Lichtschacht einbauen. Auch die Fenster werden in Kürze von der Firma Walch eingebaut werden.

Das Richtfest werden wir, wenn bis dahin Treffen wieder möglich sind, gemeinsam mit dem Diakoniegottesdienst am 9. Mai feiern.

28.3.2021

Bild 1: Nachdem die Innen- und Außenwände erstellt waren, konnte durch die Zimmerleute der Firma Holzbau Stengel bereits die abschließende Holzdecke verlegt werden

Bild 2: Vom Rathaus aus kann man den Baufortschritt und den Gesamtgebäudekomplex gut erkennen



Auch die Kleiderstuben haben wieder geöffnet!

Nach der langen, Corona-bedingten Winterpause dürfen nun auch die Kleiderstuben wieder öffnen. Und Sie wissen ja: Die Kleiderstuben sind offen für alle! Sowohl die Kinderkleiderstube in Singen als auch das „Stammhaus“ an der Wette und die „Filiale“  im alten Rathaus in Wilferdingen.

Und der Frühling hat bei uns Einzug gehalten, sodass Sie jetzt alles für die – hoffentlich bald wieder –  wärmere Jahreszeit bei uns finden. Zu Ihrem und unserem Schutz müssen Sie zum Einkauf wie in anderen Geschäften auch FFP2- bzw. medizinische Masken tragen, aber das kennen wir inzwischen ja alle.  Dann also bis bald. Wir freuen uns auf Sie!

Unsere  Öffnungszeiten:

Kinderkleiderstube Dienstag und Freitag 14:30 bis 17:00 Uhr

Die Kleiderstuben für Erwachsene Dienstag 14:00 bis 17:00 Uhr („Stammhaus“ und Altes Rathaus) und Donnerstag (nur im Alten Rathaus) 10.00 – 12.00 Uhr

Stand: 09.03.2021



Impfaktion für die Bewohnerinnen und Bewohner im Haus Brunnhälden

Das Mobile Impf-Team des Landkreises war am 1. März vor Ort in der Wohngemeinschaft für an Demenz erkrankte Menschen in Nöttingen. Neben den Bewohnerinnen und Bewohnern konnten auch die Mitarbeitenden und die in der Wohngemeinschaft tätigen Ehrenamtlichen mitgeimpft werden. Als Verantwortliche der Wohngemeinschaft sind wir für diesen schnellen Impftermin und die unkomplizierte Impfaktion sehr dankbar, da dadurch die Sicherheit unserer Bewohnerinnen und Bewohner weiter erhöht werden konnte. Die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen im Landratsamt war ausgesprochen gut und konstruktiv. 01.03.2021

Bild: Unser Bewohner Guido Neuhoff bekam am Montag die erste Impfdosis verabreicht. Gut betreut vom Impf-Team und den Verantwortlichen Mitarbeiterinnen der Diakoniestation 



Parkgeschoss und Aufzugsschacht für den Erweiterungsbau der Diakoniestation Remchingen nahezu fertiggestellt

Die Rohbauarbeiten durch die Firma Manuel Knöller sind weit vorangeschritten und in dieser Woche werden der Aufzugsschacht und weitere Trägerbetonelemente betoniert. Damit ist ein wichtiger Meilenstein beim Erweiterungsbau bereits geschafft und in Kürze kann der Verwaltungstrakt in Holzständerbauweise erstellt werden. 01.03.2021

Bild: Unter einem herrlich blauen Himmel und doch frischen Temperaturen gehen die Rohbauarbeiten zügig voran. Der Aufzugsschacht und die Trägerelemente sind eingeschalt und für die Betonarbeiten vorbereitet



Philippe Singer, CDU-Landtagskandidat für den Enzkreis, informierte sich über die Arbeit der Diakoniestation Remchingen

Philippe Singer, Landtagskandidat der CDU für den Enzkreis, war am vergangenen Freitag über 2 Stunden zu Gast bei der Diakoniestation Remchingen. Den Verantwortlichen der Diakoniestation begegnete eine junge Persönlichkeit, die interessiert zuhörte, treffend und kompetent nachfragte und ehrliches Interesse an den vielfältigen Hilfeangeboten zeigte. Es wurde schnell deutlich, dass Herr Singer, der selbst in einem Mehrgenerationenhaus groß geworden ist, sich gut in die Arbeit eines ambulanten Pflegedienstes hineindenken konnte. Er betonte, dass gerade in der aktuellen Pandemie-Situation der Pflege und Unterstützung in den eigenen Wohnungen und Häusern durch die Angehörigen, unterstützt hier in Remchingen durch die Mitarbeitenden der Diakoniestation, eine entscheidende Bedeutung zukommt. Die Mehrzahl der älteren Menschen leben weiter bewusst und gerne zu Hause. Nach einem interessanten und regen Meinungsaustausch im Seminarraum der Diakoniestation, bei dem auch Bürgermeister Prayon noch kurz mit dabei war, ging es noch zu Fuß zur Tafel Remchingen. Dort kamen gerade die ehrenamtlichen Fahrer von ihrer Tour von den Einkaufsmärkten zurück und viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen waren dabei das Gemüse und Obst zu sortieren und für den Verkauf am Nachmittag vorzubereiten. Das Geschehen in der Tafel Remchingen und die spürbare hohe Motivation der Mitarbeitenden der Diakoniestation Remchingen beeindruckte Herr Singer. Pfarrer i.R. Hans-Martin Griesinger und Vorsitzender Karl-Heinz Stengel bedankten sich bei Herrn Singer für den offenen Austausch und das Interesse an der Arbeit der Diakoniestation Remchingen und wünschten ihm persönlich für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen. Februar 2021



Großzügige Spenden für die Tafel Remchingen

Die Ferry-Porsche-Stiftung spendete zu Ehren des 111. Geburtstags von Ferry Porsche insgesamt 555.000 Euro verteilt auf 111 Tafel-Standorte in Deutschland. Namensgeber der Stiftung ist Ferry Porsche, der 1948 die Sportwagenmarke Porsche gründete. Die ausgewählten Tafeln können sich jeweils über eine Spende von 5.000 Euro freuen. „Der Ferry-Porsche-Stiftung liegt gesellschaftliches Engagement sehr am Herzen. Die Weitergabe von Lebensmitteln in den Tafeln ist ein sehr wichtiger Dienst an der Gesellschaft. Gerade in der aktuellen Zeit ist es uns ein großes Anliegen, solche Initiativen zu fördern, betonte das Kuratoriumsmitglied der Ferry-Porsche-Stiftung Andreas Haffner. „Die Tafeln stehen weiter vor großen Herausforderungen. Durch die Corona-Pandemie müssen sie ihre Arbeit ständig anpassen, um weiterhin armutsbetroffenen Menschen zu helfen und gleichzeitig die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zu schützen, erklärte Jochen Brühl, Vorsitzender der Tafel Deutschland. Ein Teil des Gesamtspendenbetrags stammt aus einer Spende der Porsche AG, welche durch ausgefallene Weihnachtsfeiern der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterentstanden ist.

Die Diakoniestation Remchingen freut sich sehr, dass die Tafel Remchingen zu den 111 ausgewählten Tafeln gehört und auch wir in Remchingen am 12. Februar die Spende über 5.000 € erhalten haben. Mit dieser Spende können wir diesen wertvollen Dienst in der Tafel weiterführen und die Berechtigten, 300 Erwachsene und 300 Kinder, weiterhin mit frischen und haltbaren Lebensmitteln unterstützen.

Anfang des Jahres konnten wir über das Förderprogramm der Tafel Deutschland „Corona-Soforthilfe Raumluftreiniger“, drei Raumluftreiniger für die Tafel Remchingen und die Kinderkleiderstube beantragen. Diese Raumluftreiniger der Firma Heylo im Wert von 3.810,38 € wurden in diesen Tagen geliefert und umgehend durch unseren Mitarbeiter Thomas Auch installiert. Die Geräte sind mit einem Hepa-Filter H14 bestückt. Die mit diesen Filtern ausgestatteten Geräte reduzieren die Konzentration von Viren, wie z.B. Corona-Viren und Keime, und tragen so zur Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Kunden bei. Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesen Filtergeräten die Rahmenbedingungen für Kunden und Mitarbeitende weiter verbessern konnten. Sie tragen mit dazu bei, dass wir die Tafel Remchingen weiter geöffnet halten können. Februar 2021



Pfarrerserbe kommt Jugend- und Altenarbeit vor Ort zu Gute

Stiftung unterstützt Diakoniestation mit 11.800 Euro/ Pläne für weitere Wohngemeinschaften konkretisieren sich

Remchingen (zac). Sein Erbe widmete der 2010 verstorbene frühere Nöttinger Pfarrer Walter Lauer (dort im Dienst 1960 bis 1994) der Jugend- und Altenarbeit in seiner ehemaligen Gemeinde. Einmal mehr erfüllte der Vorsitzende der Pfarrer-Lauer-Stiftung Roland Kröner zusammen mit Pfarrerin Dagny von der Goltz nun diesen Wunsch und unterstützte mit einer Spende von 11.800 Euro den Kauf von zwei dringend benötigten Fahrzeugen der Diakoniestation Remchingen. Groß war die Freude beim Vorsitzenden der Diakoniestation Remchingen Karl-Heinz Stengel, Pflegedienstleiterin Britta Rawer und ihrer neuen Stellvertreterin Sandra Leonhard. Die beiden Neuwagen des Modells „Renault Twingo“ kommen direkt in der ambulanten Kranken- und Altenpflege zum Einsatz.

Eines der Fahrzeuge wurde bereits 2020 sehr kurzfristig für ein mit Totalschaden ausgefallenes Dienstfahrzeug beschafft und vollständig von der Stiftung bezahlt. Das zweite, das die Stiftung teilweise mitfanzierte, hatte die Station Anfang dieses Jahres aufgrund der hohen Kundennachfrage zusätzlich gekauft. Stengel bedankte sich neben der großzügigen Unterstützung der Stiftung auch bei Jürgen Werner vom gleichnamigen Nöttinger Autohaus, das die Beschaffung finanziell förderte: „Jetzt sind wir wieder gut gerüstet für unseren täglichen Weg zu den Menschen in der Gemeinde.“

Während an der Neuen Ortsmitte der Anbau der Station mit weiteren Büro- und Besprechungsräumen nach und nach in die Höhe wächst und nur während des derzeitigen Wintereinbruchs schneebedingt pausiert, laufen die Planungen für zwei Wohngemeinschaften in zentraler Lage in Wilferdingen weiter auf Hochtouren. Nachdem die Mitgliederversammlung im vergangenen November grünes Licht gegeben hatte, führte der Vorstand bereits konkrete Kaufverhandlungen mit den Eigentümern eines zweigeschossigen Wohnhauses mit Balkonen und großzügigem Garten. Nach dem Erfolg der Nöttinger „Demenz-WG“ soll in Wilferdingen eine WG für acht ältere und im selben Gebäude eine weitere für vier gehandicapte Menschen entstehen: „Das Interesse innerhalb der Gemeinde ist sehr hoch“, freut sich Stengel, der mit einem Bezug im Jahr 2022 rechnet.

Bild:

Über die beiden neuen Fahrzeuge freuen sich der Stiftungsvorsitzende Roland Kröner (von links), Pfarrerin Dagny von der Goltz, Pflegedienstleiterin Britta Rawer, ihre Stellvertreterin Sandra Leonhard, der Remchinger Diakonie-Vorsitzende Karl-Heinz Stengel und Autohändler Jürgen Werner. Foto: Zachmann

Februar 2021





Essen-Spendenaktion der Diakoniestation Remchingen kann weitergehen

In diesen Tagen hat uns der Spender und Initiator der Essen-Spendenaktion angerufen und sich nach dem Verlauf der Aktion im vergangenen Jahr erkundigt. Nachdem wir ihm von einer erfolgreichen Umsetzung, der kostenfreien Ausgabe von über 1.000 Mittagessen an sozialschwächere Menschen, Kranke und Hilfsbedürftige und dem Einsatz der Ehrenamtlichen berichten haben, hat er seine weiter Unterstützung für 2021 zugesagt und erneut eine überaus großzügige Spende überwiesen. Die Verantwortlichen der Diakoniestation Remchingen haben dem Spender für seine Großzügigkeit herzlich gedankt. Die Diakoniestation Remchingen kann nun diese wertvolle Aktion auch im Jahr 2021 fortführen und immer wieder Bürgerinnen und Bürger aus Remchingen mit einem kostenfreien Mittagessen erfreuen.



Ehrenamtlicher Fahrdienst zum Impfzentrum nach Mönsheim

Aufgrund begrenzter Impfstoffverfügbarkeit kann die COVID-19 Impfung aktuell nur bestimmten Personengruppen angeboten werden, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19-Erkrankung haben oder die beruflich entweder besonders exponiert sind oder engen Kontakt zu vulnerablen Personengruppen haben. Nach aktueller Mitteilung des RKI gehören die über 80jährigen Bürgerinnen und Bürger zu dieser Personengruppe.

Die Kreisimpfzentren sollen am 22. Januar 2021 an den Start gehen. Das Impfzentrum für den Enzkreis wurde in der Appenberg-Sporthalle, Pforzheimer Str. 85 in Mönsheim eingerichtet. Termine sind ab dem 19. Januar freigeschaltet und verfügbar. Bitte rufen Sie nicht im Gesundheitsamt an – dort können keine Termine vermittelt werden!

Die Diakoniestation erreichen schon seit Tagen vermehrt Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern, die zum Impfzentrum gebracht werden müssten.

Aufgrund der positiven Erfahrungen mit der NachbarschaftsChallenge hat sich die Diakoniestation Remchingen in Absprache mit Bürgermeister Prayon bereiterklärt, für die Bürgerinnen und Bürger von Remchingen, die dies wünschen, Fahrten zum Kreisimpfzentrum zu koordinieren und ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer dafür zu suchen.

Die konkreten Impftermine müssen von den Bürgern bzw. ihren Angehörigen selbst vereinbart werden. In Ausnahmefällen kann für Bürger ohne Angehörige auch Hilfestellung bei der Terminvereinbarung geleistet werden. Derzeit können nur Termine bei den Zentralen Impfzentren des Landes vereinbart werden. Die Terminvergabe für das KIZ in Mönsheim startet am 19. Januar. In jedem Falle ist eine Impfung nur möglich, wenn vorher auf einem der folgenden Wege ein Termin vereinbart wurde:

  • online unter www.impfterminservice.de
  • über die App 116117
  • telefonisch unter der bundesweit geschalteten Nummer 116 117. Es ist nicht möglich, direkt beim KIZ anzurufen.
  • Bitte informieren Sie sich unter www.enzkreis.de eingehend über mitzubringende Dokumente. Insbesondere: Impfpass, Krankenversichertenkarte, sofern vorhanden Ausweisdokumente, ggf. Impfberechtigung (Bescheinigung des Arztes bzw. Arbeitgebers), gegebenenfalls ärztliche Bescheinigung über etwaige Vorerkrankungen. Bitte lesen Sie das dort hinterlegte Aufklärungsmerkblatt aufmerksam durch. Füllen Sie im Anschluss die Impfeinwilligung aus und bringen Sie sie ausgedruckt zum Impftermin mit. Weitere Informationen erscheinen im nächsten Amtsblatt.

Ansprechpartnerin bei der Diakoniestation Remchingen ist die Einsatzleiterin Katrin Bauer, Telefon 3693-14,

E-Mail: katrin.bauer@diakonie-remchingen.de. Auch Fahrerinnen und Fahrer, die diesen Dienst gerne ehrenamtlich unterstützen möchten, können sich unter dem genannten Kontakt melden. Die Diakoniestation ist auf Ihre Mithilfe angewiesen



Danke für die vielfältige Unterstützung im zurückliegenden Jahr

Zum Ende des Jahres haben wir für unsere vielfältigen Aufgaben und Dienste von vielen Menschen und Unternehmen weitere Spenden erhalten. Dafür danken wir sehr, sehr herzlich. Wir wurden überreich beschenkt. Die vielen Spenden sind in einer herausfordernden Zeit für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und alle Verantwortlichen eine große Ermutigung.

Danke an Firma Gerd Kröner, Transporte, Remchingen, an die Firmengruppe Ewald Kaufmann GmbH & Co. KG aus Remchingen, die Pfirmann Industriebau GmbH & Co. KG aus Pforzheim, die Firma Gerhard Ihle Hartmetalle, Werkzeuge aus Königsbach-Stein und die Firma Hunn & Walch aus Remchingen für großzügige Spenden.



EnBW-Mitarbeiter*innen sammeln Päckchen für das Haus Brunnhälden

Fotokalender, CDs, Bücher, Duschgels – die Liste der liebevoll verpackten Geschenke, die am 23. Dezember im Haus Brunnhälden ankamen, war eindrucksvoll. Absender war aber nicht der Weihnachtsmann, sondern Mitarbeiter*innen der EnBW und ihrer Tochtergesellschaft Netze BW, die sich privat zusammengefunden hatten. „Gerade in diesem Jahr finden wir es wichtig, dass wir aneinander denken und das auch ganz praktisch zeigen“, beschreibt Jacqueline Möhle, Mitarbeiterin der EnBW AG und geborene Wilferdingerin, wie es zu der Aktion kam, die auch der Betriebsrat des Unternehmens unterstützt. Rund 20 Mitstreiter*innen hat das Projekt bereits gewonnen.

Insgesamt unterstützten die Mitarbeiter*innen in diesem Jahr sechs Pflegeheime in Baden-Württemberg mit über 350 Geschenken.

Die Bewohner*innen im Haus Brunnhälden in Nöttingen hatten im Vorfeld Wünsche geäußert, die nach Möglichkeit berücksichtigt und auf privater Basis besorgt wurden. Jetzt brachte Jacqueline Möhle von der EnBW AG die Weihnachtspäckchen persönlich, aber natürlich mit Abstand, direkt vor Ort vorbei. Die Bewohner von Haus Brunnhälden freuten sich über die weiße Katze als neues Kuscheltier ebenso wie über ein Buch zur Geschichte der Luftfahrt mit vielen Flugzeugbildern.  

Bild: Jacqueline Möhle und Angelika Möhle, Mitarbeiterin der Diakoniestation Remchingen, überbrachten die Geschenke an die Bewohner vom Haus Brunnhälden. Annette Oeder und Karl-Heinz Stengel dankten herzlich für die großartige Aktion der Mitarbeitenden der EnBW



Verabschiedung von Elisabeth Seemann als Pflegefachkraft der Diakoniestation Remchingen am 17. Dezember 2020

Mit Elisabeth Seemann verabschiedete die Diakoniestation Remchingen zum Ende des Jahres die dienstälteste Mitarbeiterin. Bereits 1982 hat sie ihren Dienst bei der Kirchengemeinde Wilferdingen begonnen. Damals gab es noch keine Diakoniestation, sondern in allen Ortsteilen eine Gemeindekrankenschwester. Zu deren Unterstützung wurde 1982 Elisabeth Seemann als Aushilfe angestellt. 28 Jahre lang war Elisabeth Seemann als Gemeindekrankenschwester im Dienst, seit 1993 bei der Diakoniestation Remchingen. Ohne Aufhebens hat sie den Dienst für die unterstützungsbedürftigen Menschen in Remchingen wahrgenommen. Loyal, zuvorkommend, hilfsbereit und in Notfällen immer ansprechbar. Elisabeth Seemann war eine Mitarbeiterin wie man sie sich nur wünschen kann. Im Zuge der Dienstbesprechung haben wir Elisabeth Seemann am 17. Dezember offiziell verabschiedet und ihr für ihren langjährigen, treuen und kompetenten Dienst für die Menschen in Remchingen gedankt. 

Bild: Sandra Leonhard (links), für die Mitarbeitenden und Vorsitzender Karl-Heinz Stengel dankten Elisabeth Seemann herzlich für den jahrzehntelange Dienst für die Menschen in Remchingen



Weihnachtsaktion der Diakoniestation Remchingen

Auch an Heilig Abend und am Sonntag nach Weihnachten waren ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakoniestation unterwegs, um Menschen in Remchingen mit einem warmen Festessen zu erfreuen. Über 100 Essen wurden an Heilig Abend vom Brauhaus und am Sonntag vom Restaurant Rößle für die Menschen zubereitet. Für den Chef des Brauhauses, Jochen Martin, war diese Aktion so wichtig, dass er das „Festessen“ zu einem günstigen Preis an die Diakoniestation und damit an die Menschen weitergab. In dieser besonderen Zeit waren die kostenlosen Essen für viele ältere und bedürftige Menschen in Remchingen eine besondere Hilfe und Freude.

Insgesamt über 1.000 Mittagessen konnten wir Dank einer großzügigen Spende 2020 in die Häuser bringen. Wir sind gespannt, ob wir diese wichtige und wertvolle Hilfe auch in 2021 fortführen können. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an den Spender für die großzügige Unterstützung.

Bild: Lisa Wenz, ehrenamtliche Mitarbeiterin, bei der Essensweitergabe im zurückliegenden Jahr



Gottesdienstliche Feier zu ADVENT und WEIHNACHTEN

Die für Samstag, 19.12. 2020, 16 Uhr,

geplante gottesdienstliche Feier, „Worte und Lieder“,

müssen wir aufgrund der aktuellen Vorgaben absagen.

Wir bedauern dies sehr!

In Krisenzeiten tun Worte, Lieder der Hoffnung gut, schenken Zuversicht und stärken Glauben.

„O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren:
Freue, freue dich, o Christenheit!“

Für die Verantwortlichen der Diakoniestation Remchingen

Karl-Heinz Stengel und Hans-Martin Griesinger



Gottesdienstliche Feier zu ADVENT und WEIHNACHTEN

Unter dem Thema Advent und Weihnachten, Worte und Lieder, lädt die Diakoniestation Remchingen kommenden

Samstag, 19. Dezember 2020, 16 Uhr,

zu einer gottesdienstlichen Feier auf den großen Platz vor der Diakoniestation Remchingen ein. Pfarrer i.R. Hans-Martin Griesinger wird gemeinsam mit seiner Frau und musikalischer Begleitung diese adventliche Feier gestalten.

In herausfordernden Zeiten tut es gut, Inne zu halten und sich mit Worten der Bibel und Liedern beschenken zu lassen. Jesus Christus, der Sohn Gottes, wurde als Retter der Welt geboren. Aus diesem Grund feiern wir Weihnachten.

Wir bitten alle Besucher eindringlich, die gültigen, verschärften Corona-Regelungen zu beachten, Mund- und Nasenschutz zu tragen, die Abstände einzuhalten und sich auf dem Platz getrennt zu versammeln. Herzlichen Dank.

Änderungen können sich kurzfristig aufgrund der Vorschriften ergeben. Bitte schauen Sie deshalb am Samstag nochmals auf unserer Homepage www.diakonie-remchingen.de unter Aktuelles.





Gott sprach: LICHT!

Und das Licht scheint in der Finsternis.

Jesus Christus spricht: Ich bin das LICHT der Welt!

Keine Finsternis ist mehr finster für die, die mir vertrauen!

Und HOFFNUNG erwacht!

TROST erfüllt dein Herz,

ZUVERSICHT wärmt deine Seele,

GEBORGENHEIT umfängt dein Heute und Morgen!

Denn Gott sah, dass das LICHT gut war.

Liebe Remchinger Bürgerinnen und Bürger, liebe Kundinnen und Kunden, liebe Freunde, Freundinnen und Förderer unserer Arbeit!

Ein besonderes Jahr geht zu Ende. Die Corona-Pandemie hat vieles was uns lieb und wert war, eingeschränkt oder ganz verhindert. Homeoffice, Kontaktbeschränkungen, Ängste, viele geschlossene Türen und Einschränkungen prägten das Jahr. Ein Ende ist noch nicht absehbar. Unsere Arbeit in der Diakoniestation wurde in diesem Jahr in vielen Bereichen neu wichtig, wertvoll und systemrelevant.

Unsere Mitarbeiterinnen waren und sind in diesem Jahr besonders gefordert und auch Gefahren ausgesetzt. Sie konnten nicht ins Homeoffice wechseln, sondern waren in den Häusern Remchingens unterwegs um den kranken und hilfsbedürftigen Menschen zu helfen und zu unterstützen. 270 Hausbesuche pro Tag waren durchschnittlich wahrzunehmen. Als Verantwortliche der Diakoniestation sind wir Gott dankbar, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bisher vom Corona-Virus verschont geblieben sind und wir dadurch in schwierigen Zeiten für unsere Kunden da sein, wertvolle, unverzichtbare Hilfen und Unterstützungen auch in den Kleiderstuben und der Remchinger Tafel leisten konnten. Unsere Mitarbeitenden haben auch und gerade im zurückliegenden Jahr großartige Arbeit geleistet!

In den letzten Tagen wurden wir immer mal wieder gefragt, warum wir so dringend neue Pflegekräfte benötigen. Die Antwort ist einfach, Mitarbeitende wechseln, gehen in Ruhestand, die Zahl unserer Kundinnen und Kunden steigt weiter an und gerade jetzt vor Weihnachten werden viele Patienten frühzeitig aus dem Krankenhaus entlassen. Da sind neue, frische Pflegekräfte immer herzlich willkommen.

Als Diakoniestation mit ihren christlichen Wurzeln und ihrem christlichen, diakonischen Auftrag konnten wir in herausfordernden Zeiten weiter den Menschen in Remchingen und Umgebung dienen und Zeichen der Hoffnung setzen. Dafür sind wir sehr dankbar. Jesus Christus, der als Sohn Gottes und Retter in diese Welt kam, bleibt unsere Hoffnung und in seinen Händen liegt die Gegenwart und die Zukunft. 

Mit diesem weihnachtlichen Plakat, angebracht an der Wand unserer Diakoniestation, grüßen wir Sie herzlich.



Diakonie-Buch zum Weihnachtssonderpreis erhältlich

Suchen Sie noch ein Buchgeschenk für Weihnachten? Das in diesem Jahr neu erschienene Buch zur Geschichte der Diakonie in Deutschland, mit seinem Blick auf die Geschichte und das aktuelle Tun der Diakoniestation Remchingen, ist sehr zu empfehlen. In der Adventszeit ist das Buch zum Weihnachtssonderpreis von 18,00 € erhältlich.

Bücher gibt es bei der Diakoniestation Remchingen, auf dem Büchertisch der Kirchengemeinde Wilferdingen und auch Privat bei Ehepaar Stengel in der Benzstr. 25.    

Bild Die Verantwortlichen der Diakoniestation Remchingen präsentieren im Sommer das wunderschön und mit vielen Bildern gestaltete Buch zur Diakoniegeschichte und Arbeit in Remchingen



Weihnachtsspende der Firma Walch Elektrotechnik Remchingen

Die Geschäftsführer der Firma Walch Elektrotechnik, Thomas und Florian Walch, haben am vergangenen Freitag an die Pflegedienstleiterinnen Sandra Kießig und Britta Rawer eine Weihnachtsspende über 1.000 € übergeben. Die Firma Walch Elektrotechnik möchte mit dieser Spende das geplante neue Projekt der Diakoniestation Remchingen, die Schaffung einer weiteren Wohngemeinschaft, mit Plätzen auch für gehandicapte Menschen, unterstützen. Die Geschäftsführer wollen damit ein Zeichen setzen und zum Ausdruck bringen, wie wichtig gerade dieses Projekt für Menschen in Remchingen ist. Vorsitzender Karl-Heinz Stengel dankte Thomas und Florian Walch herzlich für diese Spende und die Anschubfinanzierung für das neue, herausfordernde Projekt.

Bild: v.r. Die Geschäftsführer der Firma Walch Elektrotechnik, Florian und Thomas Walch, übergaben einen Spendenscheck an Britta Rawer, Sandra Kießig und Karl-Heinz Stengel



250 €-Spende an den Tafelladen Remchingen

Zum Ende des Jahres 2020 überraschten die Aztekas Remchingen die Verantwortlichen des Tafelladens der Diakoniestation Remchingen e.V. mit einer vorweihnachtlichen Geldspende von 250 EUR. „Die Tafel sagt HERZLICHEN DANK für die finanzielle Unterstützung. Die Aztekas ermöglichen und mit dieser Spende die gestiegenen Aufwände durch die Corona-Pandemie zu mildern, darüber freuen wir uns sehr“, so der Vorsitzende der Diakoniestation Remchingen e.V., Karl-Heinz Stengel und Sigrun Leonhardt.

Bild: Freudige Gesichter, trotz Mund-Nasen-Schutz, im Tafelladen in Singen. Die Aztekas-Vertreter Jürgen Seemann, Klaus Ade (Vorsitzender) und Volker Schaller bei der symbolischen Spendenscheckübergabe an Sigrun Leonhardt (Tafelladen-Leiterin) und Karl-Heinz Stengel (Vorsitzender Diakoniestation Remchingen).



Diakoniestation plant Bau einer weitern Wohngemeinschaft

Wohnen für ältere und gehandicapte Menschen / Mitglieder geben grünes Licht für Kaufverhandlungen

Remchingen (zac). Mit Weitblick und einer gehörigen Portion Gottvertrauen hatte die von den evangelischen Kirchengemeinden getragene Diakoniestation Remchingen vor drei Jahren ihre „Demenz-WG“ in Nöttingen eingeweiht. Nun könnte eine zweite ambulant betreute Wohngemeinschaft im Wilferdinger Ortskern entstehen: Im Anschluss an die Kuratoriumssitzung mit Vertretern der Kommune gab die Mitgliederversammlung grünes Licht für Verhandlungen zum Kauf eines zweigeschossigen Wohnhauses mit Balkonen und großzügigem Garten. Für Erwerb und Umbau rechnet der Vorsitzende Karl-Heinz Stengel mit etwas mehr als einer Million – würde man das Dachgeschoss ausbauen mit 1,3 Millionen Euro. Letztere Variante würde neben acht älteren Menschen mit Unterstützungs- und Versorgungsbedarf Platz bieten für vier Menschen mit Behinderungen – eine große Chance, die es als gute Ergänzung der Remchinger Angebote zu nutzen gelte, ermutigte Stengel.

Mit dem Bau könnte 2022 begonnen werden. Zwar schreibe die Nöttinger WG vor allem wegen der intensiven Betreuung rund um die Uhr leicht negative Zahlen, integriere sich aber sehr gut ins Gesamtkonzept der Station, die 2019 dank einer hohen Spendenbereitschaft ein positives Jahresergebnis erzielen konnte.    

Das Team aus knapp 80 Haupt- und Nebenamtlichen, 76 Nachbarschaftshelfern und 160 Ehrenamtlichen ist neben der Kernarbeit der häuslichen Pflege sowie Nachbarschaftshilfe mit fast 100 000 Hausbesuchen im Jahr 2019 beispielsweise durch den Tafelladen, die Kleiderstuben oder Veeh-Harfen-Arbeit bekannt für visionäre Projekte. Seit 2006 haben sich die Umsätze ebenso wie die Zahl der Mitarbeiter vervierfacht, wodurch der ehrenamtliche Vorstand eine immer umfassendere Aufgabe hat, zumal momentan der Erweiterungsbau an der Neuen Ortsmitte läuft. Berechtigt fiel daher die Frage, ob ein weiteres Großprojekt für den wiedergewählten Vorstand um Stengel, die Stellvertreter Oliver Arnold und Jörg Müller, Pfarrer im Ruhestand Hans-Martin Griesinger, Hans-Werner Huber und Jeff Klotz zu schultern sei.

Als „offene Tür, durch die es zu gehen gelte“ werteten die Pfarrer den just in dieser Woche eingegangenen Förderaufruf des baden-württembergischen Ministeriums für Soziales und Integration für solche Projekte. „Unsere Mitarbeiter sind ein großes Pfund und ich bin weiter mit Leidenschaft dabei“, bekräftigte der 68-Jährige Stengel, der 2019 das Amt als Präses des CVJM Deutschland in jüngere Hände gelegt hatte. Jetzt sei wieder Zeit für neue Projekte, stellte er schmunzelnd fest. 

Dankbar seien die Mitarbeiter, dass das Team bisher vor einer Ansteckung bewahrt geblieben sei und viel Unterstützung durch Spenden oder junge Menschen erfahren habe, freute sich Annette Oeder vom Leitungsteam. Durch eine private Spende konnte die Diakonie bereits 750 Mittagessen von örtlichen Gastronomen an finanziell oder sozial bedürftige oder alleinstehende Menschen verteilen. Groß sei die Wertschätzung: „Oft sind wir in den Häusern der erste und den Tag über einzige Kontakt. Viele können es oft gar nicht fassen, dass in so einer außergewöhnlichen Zeit jemand an sie denkt.“       27.11.2020

Bei der Kuratoriumssitzung der Remchinger Diakoniestation präsentierte der Vorsitzende Karl-Heinz Stengel die Planungen für eine zweite Wohngemeinschaft. linkes Foto (Zachmann)

Bei der Kuratoriumssitzung der Remchinger Diakoniestation präsentierte der Vorsitzende Karl-Heinz Stengel (vorne sitzend) die Planungen für eine zweite Wohngemeinschaft, während Annette Oeder vom Leitungsteam (am Mikrofon) über die laufende Arbeit berichtete. rechtes Foto (Zachmann)



„Ruhender Pol in herausfordernden Zeiten der diakonischen Arbeit“

Diakoniestation Remchingen verabschiedet Verwaltungsleiterin Doris Fuchs in den Ruhestand

Remchingen (zac). Nach fast zwanzig Jahren in der Verwaltung, davon zwölf Jahre als Verwaltungsleiterin, verabschiedete die Diakoniestation Remchingen e.V. Doris Fuchs in den Ruhestand. Für ihren engagierten Einsatz in einem breiten, spannenden, aber auch herausfordernden Arbeitsfeld dankten ihr der Vorsitzende Karl-Heinz Stengel und sein Stellvertreter Jörg Müller und betonten mit Blick auf die dynamische Entwicklung der vergangenen Jahre und so manchem Mitarbeiterwechsel: „Gerade in schwierigen Zeiten unserer Arbeit warst du der ruhende Pol, oft ein wenig wie der Fels in der Brandung.“ Die Familien-Phase habe neu für sie begonnen mit den in dieser Zeit neu geborenen „Kindern der Diakoniestation“ wie beispielsweise der Veeh-Harfen-Arbeit, den Kleiderstuben, dem Tafelladen und der Demenz-WG. Mit ihrer verbindenden Art habe sie das Diakonie-Schiff auch in stürmischen Zeiten auf Kurs gehalten und trage großen Anteil an der Wertschätzung der Diakonie in der Bevölkerung. Immer wieder galt es dabei, auf neue Gesetze zu reagieren und Lösungen für die Praktische Umsetzung zu finden, erinnerte sich auch Fuchs selbst zurück.

Im mittlerweile vierköpfigen Leitungsteam um Britta Rawer (Pflegedienstleitung Alten- und Krankenpflege), Annette Oeder (PDL Ergänzende Hilfen) und Katrin Bauer (Einsatzleitung Nachbarschaftshilfe, Tafel, Ehrenamt) übernimmt nun Gabi Reiling die Aufgabe von Doris Fuchs. Neben einem Segensspruch und einer Auferstehungsskulptur aus rostendem Stahl des Tübinger Künstlers Martin Burchard bekam Fuchs einen mit Abschiedsgeschenken vollgefüllten Adventskalender vom Team, den sie zunächst in der Station stehen lassen könne, um ab und zu doch noch vorbeizuschauen. „Ich bin total überwältigt – das lässt mich lange an euch denken“, freute sich Fuchs über die Dankbarkeit – und auf den neuen Lebensabschnitt, in dem es ihr garantiert nicht langweilig werde: „Ich habe schon einige Ideen. Aber der beste und größte Schatz, den ich habe, sind meine Kinder und Enkelkinder.“     27.11.2020

Fotos:

Nach langer Zeit als Verwaltungsleiterin der Diakoniestation Remchingen verabschiedeten Jörg Müller (von rechts) und Karl-Heinz Stengel Doris Fuchs in den Ruhestand und begrüßten ihre Nachfolgerin Gabi Reiling. linkes Foto (Zachmann).

Nach fast 20 Jahren bei der Diakoniestation Remchingen, davon lange Zeit als Verwaltungsleiterin, geht Doris Fuchs in den Ruhestand. Foto Mitte und rechts (Zachmann)



Pfahlträger für den Erweiterungsbau der Diakoniestation Remchingen gesetzt

Am Montag hat eine Spezialfirma aus Bayern die für den Erweiterungsbau der Diakoniestation Remchingen statisch notwendigen 14 Pfähle in den Boden gerammt und mit Beton ausgefüllt. Trotz intensiver Vorarbeiten und Freilegen aller in den Plänen eingezeichneten Versorgungsleitungen für die umliegenden Gebäude, wurde beim Bohren des 7. Pfahles die an dieser Stelle nicht eingezeichnete Abwasserleitung in großer Tiefe beschädigt. Aktuell wird eine Ersatzleitung außerhalb des Baugeländes verlegt. Die Diakoniestation bittet alle vom kurzfristigen Ausfall der Wasserversorgung betroffenen Menschen um Entschuldigung. Gleichzeitig freuen wir uns, dass durch die Pfahlbohrungen die Voraussetzungen für den Erweiterungsbau geschaffen werden konnten. Auch die Spendenaktion zur Finanzierung der Bohrpfähle ist weiterhin sehr erfolgreich unterwegs. 12 der insgesamt 14 Bohrpfähle sind durch die Spenden der Remchinger Bürgerinnen und Bürger bereits finanziert. Herzlichen Dank!  23.11.2020



Die Geschäftsführer der Firma Fensterbau Walch in Remchingen, Frank Walch und Sebastian Walch, übergaben am vergangenen Wochenende die bereits zur Tradition gewordene Weihnachtsspende über 1.000 € an die Pflegedienstleiterin der Diakoniestation Remchingen, Britta Rawer. Vorsitzender Karl-Heinz Stengel dankte den Geschäftsführern herzlich für diese Spende. Schon seit vielen Jahren unterstützt die Firma Fensterbau Walch die Diakoniestation Remchingen und verzichtet auf Geschenke an die Kunden. Eine großartige Tradition und eine wertvolle Hilfe für die Arbeit der Diakoniestation. Die Diakoniestation Remchingen wird die Spende in diesem Jahr zur Abdeckung der deutlich höheren Kosten für Hygiene- und Schmutzmaßnahmen (FFP2-Masken, Schutzkittel, Handschuhe und Desinfektionsmittel einsetzen).



Weihnachtsspende der Firma proserv GmbH Automations- und Informationstechnik

Die Geschäftsführer der Firma proserv GmbH, Automations- und Informationstechnik, Oliver Giesinger und Dirk Bittighofer übergaben am vergangenen Freitag im Tafelladen in Singen eine Spende von 1.000 € an die Diakoniestation zur Unterstützung der Tafelarbeit. Die Geschäftsführung hat auch in diesem Jahr entschieden, dass anstelle von Geschenken an die Kunden eine soziale Einrichtung unterstützt wird. Katrin Baur und Karl-Heinz Stengel dankten den Geschäftsführern herzlich für die Spende an die Remchinger Tafel. Seit der Corona-Pandemie dürfen bei der Tafel Lebensmittel zugekauft werden. Hierfür wird die Weihnachtsspende verwendet. Von der Tafel werden in Remchingen und Umgebung insgesamt 300 Erwachsene und 300 Kinder mit Lebensmitteln unterstützt. Wöchentlich kommen neue Kunden mit dazu. Dank großzügiger Spenden haben die Kunden der Tafel aktuell eine große Auswahl auch an haltbaren Lebensmitteln. Die Ausgaben für die Tafel liegen jährlich bei 68.000 €. 40% der Ausgaben werden durch die Verkaufserlöse, also die Kunden, abgedeckt. Die restlichen Kosten werden durch die umliegenden Kommunen, Kirchengemeinden und vor allem Spenden abgedeckt.

22.11.20

Bild: v.l. Oliver Giesinger und Dirk Bittighofer, proserv GmbH, übergaben an Katrin Bauer und Karl-Heinz Stengel eine Spende für Remchinger Tafel über 1.000 €



Firma Sport-Tex Haag spendet hochwertige Stoffmasken

Frau Rück von Sport-Tex Haag hat in der vergangenen Woche an Annette Oeder und Katrin Bauer 100 hochwertige Stoffmasken für die Mitarbeitenden der Diakoniestation Remchingen übergeben. Die Baumwollmasken haben einen eingearbeiteten Nasenbügel zur besseren Fixierung am Nasenrücken und eine hohe Filterleistung. Die Diakoniestation wird einen Teil der Masken auch an Kunden weitergeben, die aktuell Schwierigkeiten haben, geeignete Masken zu bekommen. Annette Oeder und Katrin Bauer dankten Frau Rück und den Verantwortlichen von Sport-Tex Haag sehr für diese hilfreiche Spende.

22.11.20

Bild: Annette Oeder, Katrin Bauer dankten Frau Rück, Sport-Tex Haag, (rechts) herzlich für die Maskenspende



Erweiterungsbau der Diakoniestation Remchingen aktuell

Anfang November wurde mit einem Spezialfahrzeug die auf dem Erweiterungsgelände stehende Garage abtransportiert. Sie hat eine neue „Heimat“ beim Gemeindezentrum der Evang. Kirchengemeinde Wilferdingen gefunden.

In der vergangenen Woche hat die Firma Gerd Kröner die notwendigen Vorarbeiten für die notwendigen 14 Pfahlbohrungen durchgeführt. Da über das Gelände viele Versorgungsleitungen für das Rathaus und das Altenpflegeheim laufen, war höchste Vorsicht geboten. Für die Ortung der Leitungen mussten teilweise 3,5 Meter tiefe Löcher gegraben werden. Alle Beteiligten waren am Ende der Woche dankbar, dass keine Leitung Schaden genommen hat und wir tatsächlich „Freiräume für die 14 Bohrpfähle finden konnten. Ende der Woche bzw. Anfang nächster Woche werden nun die Pfahlbohrungen durchgeführt werden.

16.11.20


Blick vom neuen Rathaus auf das Gelände für den Erweiterungsbau


Pfahlträger-Spendenaktion findet großartigen Zuspruch

Die mit dem Spatenstich gestartete Pfahlträger-Spendenaktion unter dem Motto, „Wir geben der Diakoniestation auch für die Zukunft festen Grund“, hat in der Bevölkerung einen großartigen Zuspruch gefunden. Bereits nach wenigen Tagen sind Sieben der 13 Bohrpfähle durch viele kleine und größere Spenden bereits finanziert. Damit hätten wir als Verantwortliche in diesem Zeitraum nie gerechnet. Nun freuen wir uns noch mehr über den Start des Bauvorhabens und die Pfahlbohrungen in den nächsten Tagen.

Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender. Wir sind sehr gespannt, ob wir auch für die restlichen sechs Pfähle noch ausreichend Spenden erhalten. (02.11.2020)

Spendenkonten:

VRBank Enz plus eG                  IBAN:

DE88 6669 2300 0000 3641 00

Sparkasse Pforzheim Calw      IBAN:

DE55 6665 0085 0001 1773 70

Das Diagramm zeigt die bisherige Entwicklung der Pfahlträger-Spendenaktion.



Neue Verwaltungsleiterin der Diakoniestation Remchingen

Am Montag, 02.11.2020, hat die neue Verwaltungsleiterin, Gabi Reiling aus Singen, ihren Dienst bei der Diakoniestation Remchingen begonnen. Unsere langjährige Verwaltungsleiterin, Doris Fuchs, wird Ende des Jahres in den Ruhestand treten. Miteinander werden sie nun in den kommenden Wochen den Übergang gestalten.

Vorsitzender Karl-Heinz Stengel begrüßte Frau Reiling mit einem Blumenstrauß. Er brachte die Freude des Vorstandes für den nahtlosen Übergang zum Ausdruck und wünschte Frau Reiling ein gutes Miteinander im Leitungsteam und ein erfolgreiches, gesegnetes Wirken bei der Diakoniestation Remchingen.

Bild: v.l. Doris Fuchs, langjährige Verwaltungsleiterin, Gabi Reiling, neue Verwaltungsleiterin, und Vorsitzender Karl-Heinz Stengel



Großer dm-Spendentag erbrachte insgesamt 1,4 Mio.€ Spenden an ehrenamtliche Projekte

Kleiderstube der Diakoniestation Remchingen erhielt 672,78 €

Am vergangenen Freitag übergaben Lina Meyer, Leiterin des dm-Martes in Remchingen, und Linda Waidner, einen Spendenscheck über 672,78 € an Ulla Höfker, Leiterin der Kleiderstuben, und Karl-Heinz Stengel, Vorsitzender der Diakoniestation Remchingen. Unter dem Motto „Jetzt Herz zeigen …“ waren die Kunden der dm-Märkte in Deutschland am 28.9.20 zum Einkauf bei dm eingeladen worden. 5% des Tagesumsatzes sollten dann für soziale Zwecke weitergegeben werden. Insgesamt 1,4 Mio.€ kamen an Spendensumme zusammen und wurden deutschlandweit an ehrenamtliche soziale Projekte verteilt. Die Verantwortlichen der Diakoniestation Remchingen dankten den Mitarbeitenden des dm-Marktes in Remchingen herzlich für die Auswahl der Kleiderstuben als Remchinger Spendenprojekt. Das Geld soll für den Erwerb eines Verkaufszeltes eingesetzt werden.

Bild: Scheckübergabe vor dem dm-Markt in Remchingen; v.l.: Karl-Heinz Stengel, Linda Waidner und Lina Meyer, dm-Markt Remchingen und Ulla Höfker, Kleiderstuben Diakoniestation





Erweiterungsbau schafft notwendigen Platz für Diakoniestation

Baukosten in Höhe von einer Million Euro sollen unter anderem durch Spenden gedeckt werden

Remchingen (zac). Déjà-vu an der Neuen Ortsmitte Remchingens: „Da denkt man, es ist hier erstmal Ruhe und schon geht es wieder weiter“, bemerkte Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon am Dienstagabend, als er zusammen mit dem Vorsitzenden der Remchinger Diakoniestation Karl-Heinz Stengel, Pflegedienstleiterin Britta Rawer, Architekt Peter Schaller und Pfarrer im Ruhestand Hans-Martin Griesinger an die Spaten packte, um begleitet von einer Posaunen- und Veehharfen-Gruppe den Baubeginn eines Anbaus für die Diakoniestation einzuläuten. „Ein für uns alle unglaublich wichtiges Projekt“, ergänzte Prayon mit Blick auf die vielfältigen diakonischen Dienste in der Gemeinde.

Zwar hatte die von den evangelischen Kirchengemeinden getragene Station ihren 2006 errichteten Neubau bereits 2013 erweitert – jetzt droht sie aber erneut, aus allen Nähten zu platzen: Waren es 2006 noch 20 festangestellte Mitarbeiter sind es heute 80, viele davon in Teilzeit. Die Umsätze haben sich ebenso vervierfacht. Inklusive Neben- und Ehrenamtlichen kümmern sich 265 Menschen um die wachsende Nachfrage in der Gemeinde. Daher sollen ortsansässige Handwerksbetriebe nun über dem Parkdeck fünf neue Büroräume, einen großen Besprechungsraum sowie entsprechende Sanitärräume errichten. Kostenpunkt: eine Million Euro.

„Dies ist viel Geld und stellt für uns eine gewaltige Herausforderung dar“, erklärte Stengel, zeigte sich aber nach einem Investitionskostenzuschuss der Gemeinde in Höhe von 140 000 Euro sowie dem Verkauf eines geschenkten Anwesens zuversichtlich, den restlichen Bedarf in Höhe von 560 000 Euro ebenso stemmen zu können: mithilfe von Darlehen und kreativen Spendenaktionen. So soll es unter anderem die Möglichkeit geben, einen ganzen oder auch nur einen Teil von 13 Pfählen zu sponsern, die Mitte November gebohrt werden. Mit der Bibelgeschichte vom Jerusalemer Tempelbau umrahmte Pfarrer Griesinger den Spatenstich: „Zwar ist dort alles eine Nummer größer, trotzdem können wir auch noch heute von der Geschichte lernen, in der ein Vater seinem Sohn Mut macht, zu bauen.“

20. Oktober 2020





Gute Nachrichten aus der Kleiderstube

Ab dem 8. Oktober hat die Kleiderstube an der „Wette“ auch donnerstagvormittags von 10 – 12 Uhr im alten Rathaus geöffnet.

Zu folgenden Zeiten können Sie Kleidung an der „Wette“ bzw. im alten Rathaus erwerben:

Dienstag 14-17 Uhr an der Wette und im Alten Rathaus

Donnerstag 10-12 Uhr nur im Alten Rathaus

Kleiderspenden können weiterhin nur dienstags von 15 – 17 Uhr am alten Standort an der Wette abgegeben werden.

Die Kinderkleiderstube in Singen ist an folgenden Tagen geöffnet:

Dienstags und freitags von 15 – 17.30 Uhr.



dm HelferHerzen-Aktion

zugunsten der Kleiderstube der Diakoniestation Remchingen!

„Jetzt Herz zeigen“, unter diesem Motto steht der diesjährige große Spendentag der Drogeriekette dm. Am 28. September spendet dm deutschlandweit in über 2000 Märkten jeweils 5 % des Tagesumsatzes für ehrenamtliche Projekte, und der Remchinger Markt hat unsere Kleiderstube als Spendenempfänger ausgewählt! dm möchte mit seinem Engagement regionale und örtliche Projekte, Vereine und Organisationen unterstützen und das Ehrenamt stärken und würdigen. Wir freuen uns riesig und hoffen jetzt natürlich auch auf die Unterstützung der Remchingerinnen und Remchinger. Es wäre schön, wenn Sie Ihre Einkäufe bei dm auf den 28. September verlegen könnten und damit Herz zeigen für unsere Kleiderstube. Wir wollen die Spende für einen neuen Pavillon verwenden und sagen Ihnen und dm schon mal herzlichen Dank!



Erweiterungsbau für die Diakoniestation Remchingen

Seit wenigen Tagen liegen die Baugenehmigung und der Baufreigabeschein „Roter Punkt“ für den Erweiterungsbau der Diakoniestation Remchingen vor. Die ersten Gewerke wurden vergeben und in Kürze wird mit den Erdarbeiten begonnen. Am 20. Oktober wollen wir mit einem kleinen Festakt und Spatenstich das Bauvorhaben offiziell starten und unter den Segen Gottes stellen. Die notwendige Pfahlgründung wird Ende Oktober folgen. Wie schon 2005, als wir nach dem Motto: „Wir geben der Diakoniestation festen Grund …“, eine Sponsorenaktion zur Pfahlgründung mit großartiger Resonanz der Remchinger Bürgerinnen und Bürger  starteten, wollen wir für die  auch für den Erweiterungsbau notwendige  Pfahlgründung, die voraussichtlich 50.000 € kosten wird, eine Spendenaktion starten. Näheres dazu in Kürze.

Der Vorstand der Diakoniestation hat festgelegt, dass die einzelnen Gewerke möglichst an ortsansässige Unternehmen und Handwerksbetriebe vergeben werden. Auf der Grundlage entsprechender Angebote sollen die konkreten Vergaben erfolgen. Wir freuen uns sehr, dass wir am derzeitigen Standort, in der Mitte Remchingens, die zwingend notwendigen Räumlichkeiten für unsere Arbeit schaffen können. Auch für die Veeh-Harfen-Arbeit „viel-saitig“ mit gehandicapten Jugendlichen werden zusätzliche Räume entstehen. In einem ersten Arbeitseinsatz ehrenamtlicher Helfer wurden am vergangenen Samstag der Carport abgebaut und das Erweiterungsgrundstück für die anstehenden Arbeiten vorbereitet. Es war Klasse und Grund zur Freude, dass trotz wenig einladendem Wetter 12 Mitarbeiter, auch Jüngere, sich auf der Baustelle einfanden und kräftig mit anpackten.

27.09.20



Herr Uwe Mußgnug, stellvertretender Leiter des Kirchenbezirks Söllingen der Neuapostolischen Kirche überreichte in diesen Tagen einen großzügigen Spendenscheck über 1.500 € für die Arbeit der Tafel Remchingen. Das humanitäre Engagement der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland, wird über „human aktiv“, dem Hilfswerk der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland e.V., betrieben. Aufgrund der langjährigen engen Zusammenarbeit zwischen der Neuapostolischen Gemeinde Remchingen-Singen und der Tafel Remchingen wurde diese Spende von „human aktiv“ zur Unterstützung der Tafelarbeit bereitgestellt.

Karin Bauer, Leiterin der Tafelarbeit, Gudrun Leonhardt, Ladenleitung, und Karl-Heinz Stengel, Vorsitzender der Diakoniestation Remchingen, dankten Herrn Mußgnug und den Verantwortlichen der Neuapostolischen Kirche für diese großzügige Spende ganz herzlich. Mit dieser außergewöhnlichen Spende ist die Tafel Remchingen auch in den kommenden Monaten in der Lage, gezielt haltbare Lebensmittel für die Kunden zuzukaufen. Aktuell werden durch die Tafel Remchingen 300 Erwachsenen und 300 Kinder mit frischen und haltbaren Lebensmitteln unterstützt.  

Bild: Die Neuapostolische Kirche übergab einen Spendenscheck über 1.500 € an die Verantwortlichen der Tafel Remchingen (v.l. Manfred Herzog, Neuapostolische Gemeinde Remchingen-Singen, Karl-Heinz Stengel, Diakoniestation, Uwe Mußgnug, Neuapostolische Kirche)



Abschlussklasse der Bergschule Singen spendet für die Tafel Remchingen

Die Klasse 10a der Bergschule in Singen hat den Restbetrag der Klassenkassenauflösung an die Remchinger Tafel gespendet. Die Mitarbeiter der Tafel bedanken sich ganz herzlich bei der Klasse 10a für die Spende in Höhe von 60 Euro. Wir finden es großartig, dass junge Menschen den Blick für die Bedürftigen unserer Gesellschaft haben und wünschen den Schülerinnen und Schülern einen guten Start ins Berufsleben.

Das Bild zeigt die Klasse bei ihrem Abschluss.



Auch in den Kleiderstuben wird es Herbst

In den Kleiderstuben hat sich in der letzten Woche einiges getan. Die Sommersachen sind weggeräumt und der Herbst hat Einzug gehalten. Jacken, Pullis, Shirts, Hemden, Blusen oder Hosen für kühlere Tage und Abende füllen die Kleiderständer und Regale und warten auf Käuferinnen und Käufer. Und Sie wissen ja: Die Kleiderstuben sind offen für alle! Sowohl die Kinderkleiderstube in Singen als auch das „Stammhaus“ an der Wette und die „Filiale“  im alten Rathaus in Wilferdingen. Herzlich willkommen!

An dieser Stelle bedanken wir uns noch einmal herzlich bei der Gemeinde für die Möglichkeit, das gesamte untere Stockwerk des alten Rathauses vorübergehend als Verkaufsräume nutzen zu dürfen.

Unsere aktuellen Öffnungszeiten:

Kinderkleiderstube Di + Fr  14:30 bis 17:00 Uhr

Kleiderstube für Erwachsene Di 14:00 bis 17:00 Uhr



Zuschuss von 49.875,00 € von Aktion Mensch für die Tafel Remchingen

Die Corona-Pandemie hat die Diakoniestation Remchingen wie alle anderen Pflegeeinrichtungen in den zurückliegenden Monaten überaus stark herausgefordert. Die bereits im März in Absprache mit Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon getroffene Entscheidung, die Tafel Remchingen gerade in diesen schwierigen Zeiten geöffnet zu lassen, war im Interesse und zur Unterstützung der Menschen ungemein wichtig. Viele der über 40 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mussten aus Vorsicht vor Erkrankungen für einige Wochen die Mitarbeit ruhen lassen. Junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, viele Studierende, sind eingesprungen und haben die Öffnungstage weiter ermöglicht. Gleichzeitig wurden der Diakoniestation in den zurückliegenden Monaten viele Spenden zum Zukauf von haltbaren Lebensmitteln überwiesen. Ein Freund unserer Arbeit hat uns großzügig unterstützt und gleichzeitig darum gebeten, dass wir „ärmeren“ Menschen in Remchingen kostenfreie Mittagessen zur Verfügung stellen. So liefern wir nun seit Anfang April Woche für Woche zwischen 30 und 40 Mittagessen an Menschen in Remchingen aus und erfreuen die Bürgerinnen und Bürger, die zuvor das für sie passende Gericht auswählen können. In den schwierigen Monaten der Schließung konnten wir dadurch auch den ortsansässigen Restaurants ein wenig helfen, die Krise zu überstehen. Über 500 Mittagessen wurden zwischenzeitlich ausgeliefert. Für die geöffneten Tafeln hat dann Ende März die Aktion Mensch ein Sonderprogramm „Corona-Soforthilfe“ aufgelegt. Die Tafel Remchingen gehörte mit zu den Ersten, die einen Antrag stellten. Das Diakonische Werk Deutschland war von unseren Aktionen (junge MitarbeiterInnen, Zukauf Lebensmittel, Mittagessen, geöffnete Tafel …) so begeistert, dass wir für einen Aktionszeitraum bis Januar 2021 einen Antrag bei Aktion Mensch stellen konnten. Der eingegangene Bewilligungsbescheid machte uns dann sprachlos. Der Bescheid lautete wie folgt: „Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Ihnen die Aktion Mensch e.V. aufgrund des Kuratoriumsbeschlusses für Ihr Projekt „Offenhaltung der Tafel durch Umstrukturierung mit Akquise junger Freiwilliger für die Tafelarbeit in Einzugsgebiet von Remchingen inkl. Organisation und Lieferung eines Mittagessen-Service einen Zuschuss in Höhe von 49.875,00 € bewilligt hat.“ Von uns ungeplant, haben uns die jungen Freiwilligen und die Spender, die uns zum Zukauf von Lebensmitteln und zum Start der Mittagessensaktion „gedrängt“ haben, diese großzügige finanzielle Unterstützung durch Aktion Mensch ermöglicht. Die Gelder von Aktion Mensch sind mit den Bedingungen verbunden, dass wir die Tafel Remchingen geöffnet halten, mindestens bis Januar 2021 Lebensmittel für die Kunden zukaufen und auch die Mittagessenaktion bis Januar 2021 fortsetzen. Aktuell unterstützt die Tafel Remchingen 300 Erwachsene und 300 Kinder mit frischen und haltbaren Lebensmitteln. Angesichts der veränderten finanziellen Situation in vielen Haushalten ist dieses Hilfeangebot wichtiger denn je. Für die Verantwortliche der Diakoniestation Remchingen ist es „Grund zum Staunen und Danken, wie Gott Wagnisse bestätigt und auch in Krisenzeiten versorgt!“, so der Vorsitzende der Diakoniestation Remchingen, Karl-Heinz Stengel

August 2020



Die Geschichte der Diakonie in Deutschland, Baden und Remchingen haben Verleger Jeff Klotz (links) und der Vorsitzende der Remchinger Diakoniestation Karl-Heinz Stengel mit vielen Beteiligten in einem gemeinsamen Buchprojekt festgehalten. Foto: Zachmann

Lebendige Diakoniegeschichte anschaulich festgehalten

Buchprojekt verknüpft Ereignisse in Remchingen, Baden und Deutschland

Remchingen (zac). Wer sich bisher für die Geschichte der Diakonie interessierte, wurde in manch verstaubtem dicken Buch oder einer Auswahl kaum bebilderter wissenschaftlicher Abhandlungen fündig. „Dabei ist Diakonie etwas ganz Lebendiges – und ein Kennzeichen der Christen über die Jahrhunderte hinweg“, stellt der Vorsitzende der Remchinger Diakoniestation Karl-Heinz Stengel fest. Und Verlagshausleiter Jeff Klotz weiß aus Erfahrung: „Ein zuletzt vielleicht etwas verkopftes Thema kann man am besten verständlich machen, wenn man sich ein konkretes Beispiel vor Ort herauspickt.“ So kam den beiden die Idee zu einem gemeinsamen Buchprojekt, das sie nun druckfrisch und mit großer Freude über die Mithilfe vieler Beteiligten präsentieren: „Die Diakonie in Deutschland, Baden und Remchingen – Geschichten und Perspektiven der diakonischen Arbeit aus drei Jahrhunderten“, lautet der Titel des kurzweilig recherchierten, großformatig und aufwändig gestalteten sowie farbenfroh bebilderten Buchs mit über 100 Seiten und einem edlen Leinenoptik-Einband.

„Oft findet man Festschriften zu Jubiläen an einzelnen Orten, aber ein so kompaktes Buch, das gleichzeitig örtliche, regionale Aspekte mit den ganz großen Ereignissen der Diakonie in Deutschland verflechtet, haben wir bisher nicht gefunden. Das macht das Lesen auch interessiert für alle, die nicht aus Remchingen kommen“, freuen sich die beiden, die mit einer Auflage von 1 000 gestartet sind. Dabei solle der Titel nicht den Eindruck erwecken, Remchingen stünde im Mittelpunkt diakonischer Überlegungen, sondern exemplarisch zeigen, dass die Station hier wie viele andere in der Umgebung längst mehr sei als ein Pflegedienst – und es den Beteiligten ernst sei um die Zukunftsfragen bei gleichzeitiger Einbeziehung der historischen Wurzeln. Zu modernen Konzepten der Nachbarschaftshilfe und Demenzbetreuung sowie -beratung kommen hier moderne Wohnkonzepte für Bedürftige, die Tafel, Kleiderstuben und vieles mehr.

Das Buch enthält unter anderem Beiträge von Gerhard K. Schäfer, Professor im Ruhestand an der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, zur Geschichte der Diakonie und von Jeff Klotz über die Wurzeln, Hintergründe und Entwicklungslinien in Baden. Daneben gibt es Beiträge zur biblisch-theologischen Begründung, zur Evangelischen Diakonissenanstalt Karlsruhe-Rüppurr und dem Diakonissenhaus Nonnenweier. Stets mit verknüpft: Der Blick auf die konkrete diakonische Arbeit in Remchingen in einem mit zahlreichen Bildern und vor Ort bekannten Gesichtern illustrierten Beitrag.

Das Buch gibt es zum Preis von 22,90 Euro vor Ort bei der Diakoniestation in Wilferdingen, dem J.S. Klotz Verlagshaus im Schloss Bauschlott oder in den Filialen der Buchhandlung LiteraDur zu kaufen.  

Die Geschichte der Diakonie in Deutschland, Baden und Remchingen haben Verleger Jeff Klotz (links) und der Vorsitzende der Remchinger Diakoniestation Karl-Heinz Stengel mit vielen Beteiligten in einem gemeinsamen Buchprojekt festgehalten. Foto: Zachmann



Neue Nöttinger Pfarrerin informierte sich über die Arbeit der Diakoniestation

Auf Einladung der Verantwortlichen der Diakoniestation Remchingen besuchte die neue Nöttinger Pfarrerin, Dr. Dagny von der Goltz, am 7. Juli 2020 die Diakoniestation Remchingen. Gemeinsam mit Karl-Heinz Stengel, Vorsitzender, besuchte sie die verschiedenen Einrichtungen der Diakoniestation. Am Anfang stand ein Gespräch mit den beiden Pflegedienstleiterinnen Britta Rawer und Annette Oeder über die vielfältige Arbeit in der Alten- und Krankenpflege und der Nachbarschaftshilfe. Die nächste Station waren die Tafel Remchingen und die Kinderkleiderstube in der Kronenstraße in Singen. Auch die Kinderkleiderstube ist zwischenzeitlich wieder geöffnet und die Mitarbeiterinnen (Bild) freuen sich auch über neue Kunden. Die Regale mit oft neuwertigen Kinderkleidern sind gut gefüllt. Die Kleiderstuben an der Wette und im alten Rathaus waren die nächsten Stationen des Besuches. Den Abschluss bildete dann der Besuch im Haus Brunnhälden, der Wohngemeinschaft für an Demenz erkrankte Menschen, in Nöttingen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakoniestation haben sich über den Besuch und die damit zum Ausdruck gebrachte Wertschätzung für die Arbeit von Pfarrerin von der Goltz sehr gefreut.



Die Kinderkleiderstube hat ab sofort wieder wie gewohnt geöffnet:

dienstags und freitags von 15:30 – 17:30 Uhr

Stand 06.07.2020


Buch zur Diakonie in Deutschland, Baden und Remchingen erschienen

Das von der Diakoniestation Remchingen herausgegebene Buch zur Arbeit auch der Diakoniestation Remchingen ist bei der Diakoniestation Remchingen und der Buchhandlung LiteraDur zum Preis von 22,90 € erhältlich. Im Foyer der Diakoniestation Remchingen liegt auch ein Ansichtsexemplar aus. Das Buch gibt Einblicke in die Entwicklung der diakonischen Arbeit in Remchingen, enthält viele Bilder auch von Remchinger Bürgerinnen und Bürger und eignet sich sehr als Geschenk.

Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh schrieb uns am 7. Juli 2020: „Herzlichen Dank für das schöne Buch! Das ist ein großartiges Werk geworden, das die wichtige Arbeit der Diakonie in Remchingen wunderbar würdigt“.



Buch zur Diakonie in Deutschland, Baden und Remchingen erschienen

Die Diakoniestation Remchingen hat gemeinsam mit dem J.S. Klotz Verlagshaus ein wunderschön gestaltetes Buch mit Geschichten und Perspektiven der diakonischen Arbeit aus drei Jahrhunderten herausgegeben. Das Buch enthält u.a. Beiträge von Prof. Dr. Gerhard K. Schäfer zur Geschichte der Diakonie allgemein, von Jeff Klotz über die Wurzeln, Hintergründe und Entwicklungslinien in Baden. Daneben gibt es Beiträge zur biblisch-theologischen Begründung der Diakonie, zur Evangelischen Diakonissenanstalt Karlsruhe-Rüppurr und dem Diakonissenhaus Nonnenweier. Das Besondere und Einzigartige an diesem Buch ist dann aber der Blick auf die konkrete diakonische Arbeit in Remchingen. In einem mit vielen Bildern illustrierten Beitrag wird die Geschichte des kirchlich-diakonischen Handelns in Remchingen beschrieben.Entstanden ist ein wunderschön gestaltetes, großformatiges und in Leinenoptik gebundenes Buch mit wertvollem Inhalt und vielen Bildern Remchinger Bürgerinnen und Bürger. Es lohnt sich darin zu lesen, zu blättern und zu schauen, wen man alles erkennt. Ein Buch, das in keinem Haushalt fehlen darf und das sich zum Verschenken eignet. Ab sofort ist das Buch bei der Diakoniestation Remchingen, der Buchhandlung LiteraDur und beim Jeff Klotz Verlag zum Preis von 22,90 € erhältlich. Im Foyer der Diakoniestation Remchingen liegt auch ein Ansichtsexemplar aus. Schauen Sie es sich an, Sie werden viele bekannte Gesichter in diesem Buch finden



Diakoniegottesdienst am Sonntag, 21. Juni 2020 wird verlegt!

Der für den 21. Juni 2020 in der Kulturhalle geplante Diakonie-Gottesdienst mit dem evangelischen Theologen Prof. Dr. Hans-Joachim Eckstein kann leider nicht stattfinden. Viele Menschen haben sich mit uns auf diesen Gottesdienst gefreut. Auch deshalb haben wir in den letzten Wochen vielfältige Alternativen abgewogen. Aber selbst im Freien, auf dem großen, neu geschaffenen Rathausplatz, hätten nach den aktuell geltenden Bestimmungen, nur 100 Besucher den Gottesdienst mitfeiern können. Alle weiteren Besucher hätten von uns abgewiesen werden müssen.  Die gesamte Verantwortung und alle haftungsrechtlichen Folgen hätte die Diakoniestation Remchingen übernehmen müssen. Unter diesen Umständen ist die Feier eines freudigen, unbeschwerten, ermutigenden Gottesdienstes, den wir uns gerade in diesen herausfordernden Zeiten so sehr gewünscht haben, leider nicht möglich. Deshalb haben wir den Gottesdienst endgültig abgesagt und bitten dafür um Verständnis. 

Mit Dr. Hans-Joachim Eckstein haben wir abgesprochen, dass wir den Diakonie-Gottesdienst am 9. Mai oder 13. Juni 2021 nachholen werden. Über diese Möglichkeit freuen wir uns sehr.

Die Trägerkirchengemeinden der Diakoniestation Remchingen werden über die Gottesdienstangebote am Sonntag, 21. Juni 2020, unter den kirchlichen Nachrichten informieren.



Junge Menschen für ein Freiwilliges Jahr gesucht

Bei der Diakoniestation Remchingen ist noch eine Stelle für ein Freiwilliges Soziales Jahr zu besetzen. Auch hier freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten,

für die anstehenden Abi-Prüfungen wünschen wir Ihnen von Herzen alles Gute und einen erfolgreichen Schulabschluss. Die Eine oder der Andere hatten nach dem Abitur eine Auszeit geplant und wollte die Welt erkunden. Dies wird so leider wohl nicht möglich sein.

Die Weltreise können wir Ihnen nicht ersetzen. Wir bieten Ihnen aber in unserem abwechslungsreichen und spannenden Aufgabenfeld der Diakoniestation (Tafel Remchingen, Wohngemeinschaft für an Demenz erkrankte Menschen, Nachbarschaftshilfe, Einkaufsfahrten …) eine gute und sinnvolle Alternative an. Statt neuen Ländern lernen sie wunderbare neue Menschen kennen. Interessiert? Dann melden Sie sich unter 3693-12 bei Verwaltungsleiterin Doris Fuchs (doris.fuchs@diakonie-remchingen.de)

  



Elektroroller als Geschenk für die Diakoniestation

Eine große Freude bereitete Frau Hucker von der Firma BIS Sachverständigen GmbH in Königsbach-Stein den leitenden Mitarbeiterinnen der Diakoniestation Remchingen. Für kurzfristige Einsätze, Beratungsgespräche, Qualitätssicherungsbesuche und vieles mehr steht nun ein wunderschöner, in kräftigem Orange lackierter Elektroller im Look der 50iger Jahre zur Verfügung.

Die Pflegedienstleiterinnen Annette Oeder und Britta Rawer freuen sich mit Katrin Bauer, Einsatzleiterin der Nachbarschaftshilfe, sehr über dieses großartige Geschenk.

Bild: Annette Oeder, Britta Rawer und Katrin Bauer übernehmen den Elektroroller mit großer Freude vor der Diakoniestation Remchingen – Juni 2020



Dankkarte der Ev. Kirchengemeinde Wilferdingen

Mit einer wunderschön gestalteten Karte (Bild) und den folgenden guten Worten, dankte die Evangelische Kirchengemeinde Wilferdingen in diesen Tagen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Dienste an den älteren, kranken und bedürftigen Menschen in Remchingen.

Liebe Mitarbeitende, wir wollen Ihnen von Herzen Danke sagen: Für den Dienst an den Alten und Kranken, für jede tatkräftige Hilfe, für jedes ermutigende Wort, für mitfühlendes Zuhören – einfach für Ihr Dasein. Sie bringen gerade in dieser schwierigen Zeit Licht in das Dunkel vieler Menschen. Möge Gott Ihnen selbst immer wieder zum Licht und zur Energie- und Kraftquelle werden und Sie zum Hoffnungslicht für die Menschen, denen Sie begegnen, machen. Vielen Dank für Ihren Einsatz! Gott schütze und segne Sie reichlich! Ihre Ev. Kirchengemeinde Wilferdingen 

Danke für diesen ermutigenden Gruß! 



Kleiderstube freut sich über die neuen großzügigen Räumlichkeiten

Zum zweiten Mal hatte die Kleiderstube in der vergangenen Woche die Türen im Erdgeschoß des alten Rathauses in Wilferdingen geöffnet. Für die Kunden und die Mitarbeiterinnen ist der Umzug aus der kuscheligen Umgebung im Wirtshausraum der früheren „Linde“ in die großzügigen Räume des alten Rathauses noch gewöhnungsbedürftig. Die Vielfalt der Kleider und das üppige Angebot kann nun aber deutlich besser präsentiert werden. Vor allem konnte allein durch die vorübergehende Überlassung der Räume die Kleiderstube dadurch wieder geöffnet werden.

Im bisherigen Bürgerbüro können beispielsweise die neuwertigen Kleider ausgesucht und dann auch in einem separaten Raum anprobiert werden.

Die Kinderkleiderstube hat wie gewohnt dienstags und freitags von 15:30 – 17:30 Uhr geöffnet.

Für den Einkauf in der Kleiderstube sind keine Berechtigungsscheine notwendig. Jede und Jeder ist hier zum Einkauf herzlich willkommen. Die Verkaufserlöse kommen nach Abzug der Steuer im vollen Umfang der Arbeit der Diakoniestation Remchingen zugute. Schauen Sie doch am Dienstagnachmittag einmal vorbei. Sie werden passende Kleidungsstücke finden und die Mitarbeiterinnen freuen sich sehr auf Sie.   

Bild: Die Mitarbeiterinnen der Kleiderstube, Anita Hagmaier, Rita Armbruster und Ulla Höfker, freuen sich sehr, dass sie wieder für ihre Kunden da sein können. – Juni 2020


DIE KLEIDERSTUBE DER DIAKONIESTATION ÖFFNET WIEDER!

Am Dienstag, 19. Mai ist es soweit: Die Kleiderstube der Diakoniestation Remchingen an der Wette öffnet ihre Pforte wieder, allerdings an einem neuen Standort, zu neuen Zeiten, mit neuem Angebot und unter neuen Bedingungen. Aber der Reihe nach:

Neuer Standort

Da wir am alten Standort im ehemaligen Gasthaus Linde die aufgrund der Corona-Pandemie geltenden Abstandsregeln nicht erfüllen können, haben wir bei Bürgermeister Prayon vorsichtig nachgefragt, ob es vielleicht möglich wäre, vorübergehend einige der leer stehenden Räume im alten Rathaus zu nutzen. Die Antwort kam prompt und lautete ja. Wir dürfen das ganze untere Stockwerk nutzen. Dafür ein riesiges Dankeschön von uns und sicher auch von unseren Kunden!

Neue Zeiten

Ab 19. Mai ist die Kleiderstube im alten Rathaus immer dienstags von 14 – 17 Uhr geöffnet. Der Eingang ist auf der Rückseite des Rathauses.

Neues Angebot

Da der verkaufsoffene Sonntag Anfang April nicht stattfinden konnte, sind die vielen fabrikneuen Frühlings- und Sommersachen, die wir bei dieser Gelegenheit anbieten wollten, noch da. Es lohnt sich also auf jeden Fall, einmal bei uns vorbeizuschauen.

Weil die Kinderkleiderstube in Singen vorerst noch geschlossen bleibt, werden wir auch ein – leider nur eingeschränktes – Angebot an Kinderkleidung bereithalten.

Neue Bedingungen

Selbstverständlich gelten auch bei uns die der Pandemie geschuldeten neuen Bedingungen. Ein Einkauf ist nur mit Mund-Nasen-Schutz (Maske oder Schal) möglich. Es kann sich nur eine begrenzte Anzahl Kunden gleichzeitig in den neuen Räumen aufhalten und sowohl drinnen als auch beim Warten draußen sind die Abstandsregeln einzuhalten (mindestens 1,5 m). Wir werden Desinfektionsmittel für die Hände bereithalten.

Anlieferung von Kleiderspenden

Wenn Sie Kleiderspenden für uns haben, können Sie diese am alten Standort dienstags zwischen 15 und 17 Uhr abgeben. Wie üblich nur saubere, tragbare Kleidung und in überschaubaren Mengen, d.h. maximal zwei Säcke oder was sich in vier Bananenkartons unterbringen lässt.

Wir danken für Ihr Verständnis und freuen uns auf Sie!

Das Mitarbeiter-Team der Kleiderstuben 



Pforzheimer Kurier 23.04.2020



Große Freude über die von der Diakoniestation Remchingen überbrachten Mittagessen

Schon seit einigen Wochen sind ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakoniestation unterwegs, um älteren, hilfsbedürftigen oder kranken Menschen in Remchingen ein kostenloses Mittagessen zu überbringen. Die Empfänger wurden uns von den Kirchengemeinden, Dritten genannt bzw. sind uns aus unserer Arbeit bekannt. Dank einer großzügigen Spende konnte die Diakoniestation Remchingen diese vom Spender gewünschte zusätzliche Hilfeaktion starten.   

Die Freude über diese Unterstützung im Alltag ist spürbar und die Dankbarkeit groß. Wir werden diese Aktion daher noch weiter fortsetzen. Wir bereiten damit vielen Menschen eine Freude und können gleichzeitig die örtlichen Gastronomiebetriebe unterstützen. Gerne können uns auch noch Namen von Personen genannt werden, die sich selber nicht regelmäßig mit Mittagessen versorgen können oder aufgrund der aktuellen Situation auch finanziell knapp dran sind.

Bild: Lisa Wenz übergibt ein Mittagessen an eine Bewohnerin im Betreuten Wohnen in der Darmsbacher Straße

Immer dabei sind auch Astrid und Jürgen Schäfer die diese Aktion gerne unterstützen

„Maskenalarm“ – Spende von 830 € für die Tafel Remchingen

Eine glänzende Idee hatte Bärbel Schäfer, Inhaber von KLEINformArt in Wilferdingen, die auf Initiative von Susanne Haas mit Isabella Brecher und weiteren Freundinnen unzählige Stoffmasken genäht und dann im Ladengeschäft an der Hauptstraße in Wilferdingen zugunsten der Tafel Remchingen für 5 €/Stück verkauft hat.

Am vergangenen Freitag übergab Bärbel Schäfer an die Leiterin der Tafel Remchingen, Katrin Bauer, den Verkaufserlös von 830 €. Ein großartiger Betrag, der für die Tafelkunden eingesetzt wird. Durch die Corona-Krise sind zusätzliche Menschen auf die Unterstützung der Tafel mit frischem Gemüse und haltbaren Lebensmitteln angewiesen. Herzlichen Dank an Bärbel Schäfer und die fleißigen Näherinnen. In dieser Woche ist der Erlös für den Hospizdienst westlicher Enzkreis bestimmt.